
Marl. Dass der Strom nicht einfach aus der Steckdose kommt, ist vielen Schülerinnen und Schülern bewusst. Doch wie genau entsteht nachhaltiger Strom? Wie kommt der Strom zu uns? Mit Hilfe von Modellen und anschaulichen Beispielen erklärte Ferhat Özbay, Ausbilder für Mechatroniker und duale Maschinenbau-Studierende beim Verteilnetzbetreiber Westnetz, den Schülerinnen und Schülern der dritten Klasse, der Goetheschule in Marl, die Grundlagen des Verteilnetzes. Die Kinder konnten so anschaulich nachvollziehen, wie Strom entsteht und genutzt wird. Das Projekt Mitarbeitende machen Schule ist Teil der 3malE-Bildungsinitiative. Dabei können Mitarbeitende des Verteilnetzbetreibers während ihrer Arbeitszeit ihr Wissen über Energie an junge Menschen weitergeben.
Die Kinder lernten die Zukunftskommune kennen, in der das Verteilnetz auf einfache und zugleich anschauliche Weise erlebbar wird. Dabei konnten sie nachvollziehen, wie zuverlässig Strom alle Menschen versorgt und warum Digitalisierung dabei eine wichtige Rolle spielt. Mithilfe der Videos der Westenergie-Kinderreporter erhielten die Kinder Einblicke in verschiedene Unternehmensbereiche und verstanden, wie wichtig die Arbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist, damit der Strom sicher in jedes Zuhause gelangt. Anschließend verfolgten die Kinder den Weg des Stroms: von der Erzeugung, zum Beispiel durch Wind- oder Solarkraft, über Höchstspannungs- und Hochspannungsnetze bis hin zu den Mittel- und Niederspannungsnetzen. Auf seinem weiteren Weg passiert der Strom zudem Umspannanlagen und Ortsnetzstationen in der Nachbarschaft, bevor er schließlich Geräte wie den heimischen Computer antreibt. Zum Abschluss wurden die Kinder selbst aktiv: Sie bastelten eigene Modellhäuser mit Solarenergie und verlegten die entsprechenden Leitungen, um ihre Häuser zum Leuchten zu bringen.
„Das facettenreiche Thema Energie wird in den kommenden Jahren noch relevanter für uns alle. Es ist wichtig, mit dem Nachwuchs frühzeitig in den Austausch zu gehen“, erklärte Özbay. Schulleiterin Petra Spiegel ergänzte: „Ferhat Özbay als Gast zu haben, bereichert unseren Unterricht sehr. Die Schülerinnen und Schüler bekommen so Antworten aus erster Hand.“
Westenergie unterstützt diesen freiwilligen Einsatz der für sie tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit einem finanziellen Beitrag, der für die benötigten Unterrichtsmaterialien eingesetzt wird. Es können auch Experimentier-Sets oder Projektkoffer eingesetzt werden. Mit dem Konzept soll Schülerinnen und Schülern aber auch Kindern aus Kitas oder Nachmittagsbetreuungen, ein praxisnaher Einblick in die Welt der Energiewirtschaft ermöglicht werden.
Energie. Für Euch.
Die Westenergie AG engagiert sich in ihren Partnerkommunen für soziale Projekte, Sport, Klimaschutz sowie Kultur und Bildung. Mit der 3malE-Bildungsinitiative motiviert das Unternehmen junge Menschen dazu, sich mit Energie-, Technik- und Nachhaltigkeits-Themen auseinanderzusetzen und befähigt sie, die Energiewende aktiv mitzugestalten. Lehrende werden dabei unterstützt, Energiewissen praxisnah zu vermitteln und Schülerinnen und Schüler für MINT-Themen zu begeistern. Weitere Informationen zu der 3malE-Bildungsinitiative finden Sie hier: www.3male.de
Westenergie setzt sich für die Menschen vor Ort ein, stärkt das Miteinander und fördert Chancengleichheit. Das Ziel: gemeinsam nachhaltiger handeln und die Zukunft gestalten – von Osnabrück bis Trier, von Wesel bis Arnsberg. Mit Zuversicht und Entschlossenheit. Eindrücke finden sich hier: Instagram, Facebook und LinkedIn.





















