Trinkwasser (Symbolfoto/Pixabay)
Anzeigen

Mülheim an der Ruhr. Der Frühling ist so richtig angekommen. Wir genießen bereits mehrere Tage sommerliche Temperaturen. Viele Menschen atmen auf und erfreuen sich an der momentanen Wetterlage. Endlich ist es doch warm, mag man sagen. Regen vermisst kaum jemand. Doch gerade jetzt benötigt die Vegetation viel Wasser. Da mag man sich die Frage stellen, wie es denn grundsätzlich um unsere Wasserversorgung steht.

Die RWW Rheinisch-Westfälische Wasserwerksgesellschaft teilt mit, dass auch bei einem weiterhin trockenen Frühjahr und einem sich anschließenden heißen Sommer die Trinkwasserversorgung sichergestellt ist. Jürgen Raspl vom Betriebsmanagement der Wasserwerke meint dazu: „Wasservorräte sind ausreichend vorhanden. Menschen und Betriebe müssen sich keine Sorgen machen. Selbst eine weiter steigende Nachfrage können wir bedienen.“

Im vergangenen Jahr hat RWW mehr als zehn Millionen Kubikmeter Trinkwasser über ihr 600 Kilometer langes Mülheimer Rohrnetz an ihre Kund*innen geliefert. Knapp 1,5 Millionen Kubikmeter mehr als 2024.

Um Mülheim zu versorgen, nutzt unser Wasserversorger Oberflächenwasser der Ruhr. Den Wasserstand und -durchfluss der Ruhr regelt der Ruhrverband aus Essen über seine Talsperren im Sauerland. Der Füllstand lag am 28. Mai morgens bei 92,1 Prozent. In ausgeprägte Trockenphasen ist es dem Ruhrverband erlaubt, seine Talsperren flexibel steuern, so dass eine Trinkwasserversorgung entlang der Ruhr sicher betrieben werden kann. Der NRW-Landtag hat dem Antrag Ende 2024 ohne Gegenstimmen zugestimmt. Mengenprobleme dürften so künftig auch bei fortschreitendem Klimawandel unwahrscheinlich werden.

Beitrag drucken
Anzeigen