Würdigung des Engagements für Organspenden: Das Netzwerk Organspende NRW, u. a. mit Geschäftsführerin Konstanze Birkner überreichte bei seinem Besuch im St. Bernhard-Hospital Pflegedirektor Clemens Roeling, Ärztlichem Direktor Chefarzt Dr. Martin Grummel, Chefarzt Dr. Gero Frings und der Pflegerischen Transplantationsbeauftragten Svenja Kalscheur das offizielle Netzwerkzertifikat (Foto: St. Bernhard-Hospital Kamp-Lintfort)
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Kamp-Lintfort. Am bundesweiten Tag der Organspende, in diesem Jahr am 6. Juni, stehen die bewegenden Schicksale der Menschen im Mittelpunkt, die Organe gespendet haben oder denen als Empfänger ein neues Leben geschenkt worden ist. Eine besondere Aktion im Vorfeld des Aktionstags gab es am Mittwoch, 27. Mai, in Kamp-Lintfort. Das Netzwerk Organspende NRW besuchte das St. Bernhard-Hospital als ein Krankenhaus, das sich in besonderer Weise im Themenfeld Organspende engagiert und damit einen wichtigen Beitrag zur Versorgung schwerkranker Menschen leistet.

Für diesen Beitrag erhielt das Hospital nicht nur den Dank des Organspende-Netzwerks, in dem unter anderem viele Menschen aktiv sind, die selbst ein Organ erhalten oder lange auf ein Organ gewartet haben, sondern auch das offizielle Zertifikat der Initiative. „Für uns als Team ist es weit mehr als ein standardisierter Ablauf“, erklärte der Chefarzt der Anästhesie und bundesweit aktive Transplantationsexperte Dr. Gero Frings: „Der Einsatz für Organspende bedeutet intensive Gespräche mit Angehörigen, komplexe organisatorische Abstimmungen und eine große menschliche Verantwortung in einer besonders sensiblen Situation.“

Die Patinnen und Paten für Organspende reisten mit dem auffälligen „OS-Car“, einem Organspende-Anhänger, an und sorgten bereits am Haupteingang für Aufmerksamkeit. An ihrem Stand hatten Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, vor Ort einen personalisierten Organspendeausweis drucken zu lassen und sich über das Thema aus erster Hand zu informieren. Im Mittelpunkt der Aktion stand die Übergabe von Rosen als Zeichen des Dankes an Mitarbeitende, die an Organspenden beteiligt sind – darunter die Teams der Anästhesie, des OPs und der Intensivstation. „Die kleine, wertschätzende Geste wurde von Menschen initiiert, deren Leben durch eine Organspende gerettet oder entscheidend verändert worden ist“, erläuterte die Geschäftsführerin des Netzwerks Konstanze Birkner.

Unterstützt wird das Netzwerk Organspende NRW bei seiner Arbeit und ihren landesweiten Aktionen von der Deutschen Stiftung Organtransplantation.

Neben der Überreichung von Rosen an die Mitarbeitenden und dem „OS-Car“ vor dem Krankenhauseingang bot die Aktion Gelegenheit zu einem persönlichen Austausch zwischen transplantierten Menschen und Mitarbeitenden. „Das Engagement des Krankenhauspersonals für die Organspende bleibt im Klinikalltag häufig im Hintergrund, ist jedoch für viele Patientinnen und Patienten und ihre Familien von unschätzbarem Wert“, so Pflegedirektor Clemens Roeling. Daher verstehe das St. Bernhard-Hospital den Besuch des Netzwerks als wertvolle Anerkennung für alle Kolleginnen und Kollegen, die sich mit hoher fachlicher Kompetenz und großem menschlichem Engagement im Bereich Organspende einsetzen.

 

Info

Das Netzwerk Organspende NRW setzt sich dafür ein, die Zahl der Organspenden zu erhöhen – durch mehr Information, Aufklärung und persönliche Begegnungen. Weitere Informationen zum Netzwerk auf www.netzwerk-organspende-nrw.de

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