(Foto: Das InKult)
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Neuss. Im Rahmen eines besonderen Projekts des Jugendzentrums InKult am Berghäuschensweg erhielten Kinder und Jugendliche einen praxisnahen Einblick in die Welt des 3D-Drucks. Unter dem Leitgedanken „Handwerk trifft Jugend“ stand dabei nicht nur die Technik im Mittelpunkt, sondern vor allem das unmittelbare Erleben einer zukunftsweisenden Fertigungstechnologie.

Der 3D-Druck ist ein modernes Fertigungsverfahren, bei dem Gegenstände computergesteuert Schicht für Schicht aufgebaut werden. Die Technologie findet bereits heute Anwendung in Handwerk, Industrie, Medizin und Design. Für die teilnehmenden Kinder und Jugendlichen war besonders beeindruckend, wie aus digitalen Entwürfen innerhalb kurzer Zeit greifbare Objekte entstehen. Die Begeisterung war während des gesamten Workshops deutlich spürbar. Viele verfolgten die einzelnen Produktionsschritte aufmerksam und stellten gezielte Fragen zu Materialien, Einsatzmöglichkeiten und beruflichen Perspektiven.

Durchgeführt wurde der Workshop von Jan Lukas Waibel, Projektleiter und Abteilungsleiter für additive Fertigung beim Neusser Handwerksunternehmen Zech & Waibel Modellbau. Mit praxisnahen Demonstrationen und verständlichen Erklärungen vermittelte er den Jugendlichen nicht nur die technischen Grundlagen des 3D-Drucks, sondern gab zugleich konkrete Einblicke in moderne Produktionsprozesse sowie berufliche Möglichkeiten im technischen Handwerk. Dabei wurde auch deutlich, dass das Unternehmen regelmäßig ausbildet und interessierten Jugendlichen Praktikumsplätze anbietet.

Jugendleiterin Nina Tönnissen betont die Bedeutung des Projekts für die Jugendarbeit:
„Es war beeindruckend zu sehen, wie schnell unsere Jugendlichen für ein so innovatives Handwerk zu begeistern sind. Viele hatten zuvor keinen direkten Kontakt zu dieser Technologie. Jetzt sprechen sie über Ausbildungsmöglichkeiten, Technik und eigene Ideen. Genau solche Erlebnisse brauchen junge Menschen, um Perspektiven für ihre Zukunft zu entwickeln.“

Das Projekt zeigt eindrucksvoll, wie wirkungsvoll die Zusammenarbeit zwischen Jugendarbeit und regionalem Handwerk sein kann. Praxisnahe Einblicke wie diese leisten einen wichtigen Beitrag dazu, jungen Menschen konkrete Zugänge zu technischen Berufsfeldern zu eröffnen und Zukunftsperspektiven greifbar zu machen.

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