Deborah Sellerberg, Leiterin der AEMP im St. Josefs Hospital Dortmund-Hörde, gemeinsam mit Jan Lehr, Co-Founder und Produktmanagement bei enamentis GmbH (Foto: SLG St. Paulus GmbH)
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Dortmund/Castrop-Rauxel. Nach mehr als einem Jahr umfangreicher Sanierungsarbeiten hat das St. Josefs Hospital Dortmund-Hörde seine Aufbereitungseinheit für Medizinprodukte (AEMP) erfolgreich wieder in Betrieb genommen. Seit April arbeitet die Abteilung wieder in den vollständig modernisierten Räumlichkeiten – heller, effizienter und technologisch auf dem neuesten Stand.

Die AEMP übernimmt eine zentrale Rolle im Krankenhausalltag: Hier werden medizinische Instrumente gereinigt, desinfiziert, geprüft, sterilisiert, dokumentiert und für den erneuten Einsatz vorbereitet. Sie ist damit eine unverzichtbare Schnittstelle für sichere Operationen, Eingriffe und zahlreiche medizinische Behandlungen. Ohne eine leistungsfähige AEMP wäre ein moderner Krankenhausbetrieb nicht möglich.

Darüber hinaus versorgt die AEMP am Standort St. Josefs Hospital nicht nur das eigene Haus, sondern beliefert alle drei Standorte der SLG St. Paulus GmbH: das St. Josefs Hospital Dortmund-Hörde, das Kath. Krankenhaus Dortmund-West sowie das St. Rochus Hospital in Castrop-Rauxel. Damit kommt der Abteilung eine besondere Bedeutung für die standortübergreifende Versorgung innerhalb des Verbundes zu.

Die Sanierung der AEMP stellte das Krankenhaus vor eine besondere organisatorische und logistische Herausforderung. Während der gesamten Bauzeit musste der laufende Klinikbetrieb jederzeit sichergestellt werden. Dafür wurde die komplette AEMP auf den Hinterhof des St. Josefs Hospitals ausgelagert. In eigens angelieferten Spezialcontainern wurde die Abteilung vorübergehend untergebracht und der Betrieb nahtlos fortgeführt.

„Dieses Projekt war mit enormem planerischem und technischem Aufwand verbunden. Neben den baulichen Maßnahmen mussten wir jederzeit höchste hygienische Anforderungen erfüllen und gleichzeitig einen störungsfreien Klinikbetrieb sicherstellen. Dass uns dies gelungen ist, ist das Ergebnis einer starken Teamleistung aller Beteiligten“, sagt Philipp Steinhaus, baulicher Leiter des Projekts.

Die modernisierte AEMP bietet nun deutlich verbesserte Arbeitsbedingungen. Neue, helle Räumlichkeiten schaffen ein angenehmes Arbeitsumfeld. Darüber hinaus wurde der Maschinenpark teilweise erneuert und an aktuelle Anforderungen angepasst.

Ein besonderes Highlight ist die Einführung innovativer KI-Technologie aus Deutschland: Das smarte Kamerasystem Cir.Log® der Berliner enamentis GmbH unterstützt künftig als digitaler Co-Pilot die Prozesse in der AEMP und den Operationsbereichen. Das System identifiziert und zählt OP-Instrumente vollautomatisch – ganz ohne den Einsatz von Barcodes oder das Suchen nach Artikelnummern. Als eine der ersten Einrichtungen in der Region übernimmt die SLG St. Paulus GmbH eine klare technologische Vorreiterrolle im Ruhrgebiet. Bis heute werden OP-Instrumente in vielen Einrichtungen rein manuell geprüft und dokumentiert, wobei pro Operation bis zu 150 Instrumente fehlerfrei einsortiert werden müssen. Die neue Technologie entlastet das Fachpersonal spürbar und stellt sicher, dass alle benötigten OP-Instrumente zur richtigen Zeit am richtigen Ort sind – für maximale Effizienz und Patientensicherheit.

„Die Rückkehr in die sanierten Räume ist für unser gesamtes Team ein großer Meilenstein. Wir verfügen jetzt nicht nur über moderne Arbeitsplätze, sondern auch über intelligente Unterstützungssysteme, die unsere Prozesse erleichtern und die Qualität weiter steigern. Davon profitieren Mitarbeitende, OP-Teams und letztlich auch unsere Patientinnen und Patienten“, erklärt Deborah Sellerberg, Leiterin der AEMP im St. Josefs Hospital Dortmund-Hörde.

Mit der Wiederinbetriebnahme der sanierten AEMP investiert das St. Josefs Hospital Dortmund-Hörde nachhaltig in Qualität, Patientensicherheit und moderne Arbeitsprozesse – und stärkt zugleich die Versorgung aller drei Krankenhausstandorte der SLG St. Paulus GmbH.

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