
Elsdorf. Wie entwickelt sich unsere Stadt weiter? Welche Projekte sind den Elsdorferinnen und Elsdorfern wichtig? Und wie kann die Stadt noch lebenswerter werden? Mit diesen Fragen beschäftigt sich seit mehreren Jahren das Begleitgremium des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts (ISEK). In seiner achten Sitzung konnte das Gremium eine erfreuliche Zwischenbilanz ziehen.
Das aktuelle ISEK-Programm läuft seit 2020 und endet planmäßig 2029. Zu den zentralen Zielen gehören die Schaffung attraktiver Grün- und Freiflächen, eine bessere räumliche Vernetzung im Elsdorfer Zentrum sowie die Entwicklung eines Konzepts zur Stärkung des Geschäftszentrums.
Erste Erfolge sind bereits sichtbar. So erfreut sich der neue Sport- und Bewegungspark mit Pumptrack seit seiner Eröffnung großer Beliebtheit. Weitere Projekte stehen in den Startlöchern: die Baumaßnahmen zur Umgestaltung des Gesamtschulumfeldes beginnen in diesem Sommer. Die Förderanträge für die geplante Aufwertung des Prompershofs und für das Projekt „Grünes Band“ liegen derzeit beim Ministerium; mit einer Bewilligung wird im Herbst gerechnet. Der Förderantrag zur Neugestaltung des Festhallenvorplatzes ist fast fertig und soll ebenfalls noch in diesem Sommer eingereicht werden. Die bauliche Umsetzung aller ISEK-Projekte ist bis zum Ende des Programms in 2029 vorgesehen.
Neben dem Rückblick konnten die Mitglieder in der aktuellen Sitzung noch Hinweise zu Verkehrs- und Straßenraumthemen einbringen und priorisieren, die in den weiteren Planungen berücksichtigt werden sollen.
Zum Abschluss berichtete Barbara Zillgen vom beauftragten Planungsbüro Dr. Jansen über die erfolgreiche Osteraktion auf der Köln-Aachener Straße. Die bunt gestalteten Schaufenster sorgten für viele positive Rückmeldungen und zeigten, welches Potenzial in der Belebung der Geschäftsstraße steckt. Bereits Ende Juni steht die nächste Aktion an: Dann wird eine Sonderausgabe des beliebten Feierabendmarktes vom Ostbahnhof bis auf die Köln-Aachener Straße erweitert.
Bei den ISEK-Projekten handelt es sich um Maßnahmen der Städtebauförderung, die zu 80 Prozent durch Fördermittel von Bund und Land finanziert werden. Der Eigenanteil der Stadt Elsdorf beträgt lediglich 20 Prozent. Dadurch können wichtige Projekte zur Aufwertung der Stadt realisiert werden, die ohne diese Unterstützung kaum in diesem Umfang möglich wären.
Das Begleitgremium setzt sich zusammen aus Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Vereinen, Verbänden, Institutionen und Stadtverwaltung. Gemeinsam bringen sie unterschiedliche Perspektiven und Erfahrungen in die Planungsprozesse ein, damit die Wünsche und Bedürfnisse der Elsdorferinnen und Elsdorfer bestmöglich berücksichtigt werden können.




















