Würselen. Die Krankenhäuser aus dem Verbund der Knappschaft Kliniken haben sich am Freitag am gemeinsamen Aktionstag der Krankenhausgesellschaften in Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Bayern gegen das geplante GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz beteiligt.
Auch am Rhein-Maas Klinikum wurde die Aktion sichtbar: Mitarbeitende aus zahlreichen Abteilungen versammelten sich am Vormittag vor dem Haupteingang, um ein symbolisches Zeichen mit einer Teilsperrung des Eingangs zu setzen.
„Die geplanten Sparmaßnahmen würden auch unser Krankenhaus erheblich treffen. Um eine bestmögliche Patientenversorgung in der Region aufrechtzuerhalten, haben wir heute ein symbolisches Zeichen gesetzt. Wenn das Geld knapp wird im Gesundheitssystem, dann müssen alle ihren Beitrag leisten – doch die derzeit angekündigten Sparpläne werden für viele Krankenhäuser das finanzielle Aus bedeuten und dann würden die Eingänge dauerhaft verschlossen bleiben“, erklärt Dirk Offermann, Geschäftsführer des Rhein-Maas Klinikums. Der Krankenhausbetrieb lief während der Aktion regulär weiter.
Am Freitag, 12. Juni beriet der Bundesrat erstmals über den Gesetzentwurf des GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetzes. Mit dem Aktionstag unter dem Motto „Kein Geld. Keine Versorgung.“ wollen die beteiligten Krankenhäuser deutlich machen, dass Kürzungen sich direkt darauf auswirken, welche Angebote Krankenhäuser vorhalten, wie Dienste besetzt werden und wie nah Versorgung für Patientinnen und Patienten erreichbar bleibt. Denn: Das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz zielt darauf ab, die schwierige Finanzlage der gesetzlichen Krankenversicherung zu stabilisieren und Beitragssatzsteigerungen zu begrenzen, indem Ausgaben und Einnahmen neu ausgerichtet werden.





















