Symbolfoto (Foto: Pixabay)

Krefeld. Die Freien Demokraten (FDP) lehnen die im Stellenplanverfahren vorgeschlagenen 50 neuen Stellen ab und wollen die Verwaltung beauftragen, beginnend mit dem Stellenplanverfahren 2027 die Stellen um 50 Stellen pro Jahr zu reduzieren.

Zur Begründung verweisen die Freien Demokraten auf die altersbedingten Personalabgänge in den nächsten Jahren. Zwischen 2026 und 2033 würden so in Summe 917 Stellen frei, das heißt im Durchschnitt 115 Stellen pro Jahr. Als weitere Möglichkeiten für einen Stellenabbau, den die FDP zur Sanierung des defizitären Haushaltes für unumgänglich hält, schlägt sie die Reduzierung der Fachbereiche, der Overhead- und Stabsstellen sowie der Sonderbeauftragten in der Verwaltung vor.

Die Ratsgruppe spricht sich weiterhin für die Abschaffung von sogenannten Ehrenamtsverträgen und ähnlichen Vereinbarungen mit ehemaligen Mitarbeitenden und Dritten aus, die im Kern versteckte Personalaufwendungen seien. Schwerpunktmäßig seien die Stellen im Geschäftsbereich I zu überprüfen, und zwar im Büro des Oberbürgermeisters sowie in den Bereichen Presse und Kommunikation sowie Stadtmarketing.

Schließlich erhoffen sich die Liberalen neben einer weiteren Digitalisierung von Verwaltungsvorgängen auch durch KI und Robotik die Möglichkeit, Stellen abzubauen.
Mit den Transferaufwendungen mit 596 Millionen 571 Tausend Euro (49 %) seien die Personalaufwendungen mit 289 Millionen 757 Tausend Euro (24 %) die größten Ausgaben im vorgelegten Haushaltsplan 2026.

Beitrag drucken
Anzeigen