Mönchengladbach. Dr. med. Andreas Vidal ist seit dem 1. Juli 2026 neuer Chefarzt der Oberberg Fachklinik Wasserschlösschen in Mönchengladbach. Der Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie sowie Facharzt für Allgemeinmedizin bringt mehr als 28 Jahre Berufserfahrung mit. Mit dem Chefarztwechsel stärkt die Klinik ihre Rolle als spezialisierter Behandlungsort für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit psychischen und psychosomatischen Erkrankungen in Mönchengladbach, der Region Niederrhein sowie dem überregionalen Einzugsgebiet der Klinik.
„Kinder und Jugendliche brauchen eine Behandlung, die ihre Lebensrealität einbezieht – die Familie, die Schule, das soziale Umfeld und die Übergänge, die sie bewältigen müssen“, sagt Dr. Andreas Vidal. „Ich freue mich darauf, die Oberberg Fachklinik Wasserschlösschen gemeinsam mit dem Team weiterzuentwickeln und die Versorgung junger Menschen und ihrer Familien in Mönchengladbach und der Region weiter zu stärken.“
Die Oberberg Fachklinik Wasserschlösschen behandelt junge Patientinnen und Patienten mit unterschiedlichen psychischen Belastungen und Erkrankungen. Dazu zählen unter anderem depressive Störungen, Angststörungen, ADHS, psychosomatische Beschwerden, schulbezogene Belastungen sowie weitere kinder- und jugendpsychiatrische Krankheitsbilder. Ein besonderer Fokus liegt auf einer individuell abgestimmten Behandlung, die junge Menschen, ihre Familien und ihr soziales Umfeld eng einbezieht.
Schule, Familie und Kinderschutz im Blick
Zu den fachlichen Schwerpunkten von Dr. Vidal zählen Schulabsentismus und damit verbundene psychosomatische Aspekte, ADHS, Psychosen im Kindes- und Jugendalter sowie multifamilientherapeutische Ansätze. Dabei ist ihm besonders wichtig, die Situation des Kindes ganzheitlich zu erfassen: Neben der individuellen Symptomatik nimmt die Behandlung auch die Eltern-Kind-Interaktion, das familiäre und schulische Umfeld, sowie weitere soziale Bezugssysteme in den Blick.
Ein besonderes Anliegen ist Dr. Vidal zudem der Kinderschutz. Die Oberberg Fachklinik Wasserschlösschen soll in diesem Bereich weiter als kompetenter Ansprechpartner gestärkt werden – für Patientinnen und Patienten, Familien, Zuweisende und weitere Beteiligte im Versorgungssystem. Dabei geht es auch darum, Kindern und Jugendlichen einen therapeutischen Rahmen zu bieten, in dem sie Schutz, Orientierung und Verlässlichkeit erfahren.
„Mit Dr. Andreas Vidal gewinnen wir einen sehr erfahrenen und breit aufgestellten Facharzt, der die kinder- und jugendpsychiatrische Versorgung fachlich wie konzeptionell weiterentwickeln wird“, sagt Prof. Dr. Matthias Janta, CEO der Oberberg Gruppe. „Seine klinische Erfahrung, seine Expertise und sein integrativer Behandlungsansatz passen sehr gut zum Profil der Oberberg Fachklinik Wasserschlösschen.“
Übergänge ins Erwachsenenalter und Nachbetreuung stärken
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Übergang von Jugendlichen ins Erwachsenenalter. Gerade für psychisch erkrankte junge Menschen kann diese Lebensphase mit besonderen Herausforderungen verbunden sein: Schule, Ausbildung, Ablösung vom Elternhaus, zunehmende Eigenverantwortung und der Wechsel in erwachsenenpsychiatrische oder ambulante Versorgungsstrukturen treffen häufig auf bestehende psychische Belastungen. Die Klinik möchte Jugendliche und junge Erwachsene in dieser Phase gezielt unterstützen, Übergänge strukturierter begleiten und gemeinsam mit Patientinnen, Patienten und Familien tragfähige Perspektiven für die Zeit nach der Behandlung entwickeln.
Auch digitale Möglichkeiten sollen künftig stärker genutzt werden, insbesondere in der Nachbetreuung. Videosprechstunden und digitale Nachsorgekonzepte können dazu beitragen, Familien nach der Entlassung weiter zu begleiten – gerade dann, wenn sie weiter entfernt wohnen oder eine kontinuierliche Anbindung an die Klinik im Alltag wichtig ist.
Eingespieltes ärztliches Führungsteam für das Wasserschlösschen
Zum Sommer formiert sich auch das ärztliche Leitungsteam der Oberberg Fachklinik Wasserschlösschen neu: Mitte August wird Dr. Torsten Brömel als neuer Leitender Oberarzt die Klinik verstärken. Dr. Vidal und Dr. Brömel arbeiten seit knapp zwei Jahren sehr erfolgreich zusammen. Ihre Sicht auf Diagnostik, Teamführung sowie die Kommunikation mit Eltern, Patientinnen und Patienten ergänzt sich in besonderer Weise.
Damit gewinnt der Standort ein eingespieltes Führungsteam, das die medizinisch-therapeutische Arbeit der Klinik gemeinsam weiterentwickeln wird. Im Mittelpunkt stehen dabei eine klare Diagnostik, eine wertschätzende Kommunikation mit Familien und ein interdisziplinäres Behandlungskonzept.
Dr. Vidal war zuletzt vier Jahre als Chefarzt des Zentrums für Kinder- und Jugendpsychiatrie, -psychosomatik und -psychotherapie am Diakonieklinikum Altenkirchen, zuvor DRK-Krankenhaus Altenkirchen, tätig. Von 2006 bis 2012 arbeitete und lebte er in Schweden. Neben seiner klinischen Tätigkeit engagiert er sich in der Ausbildung sowie in der Abnahme von Approbations- und Facharztprüfungen.
Über die Oberberg Fachklinik Wasserschlösschen
Die Oberberg Fachklinik Wasserschlösschen in Mönchengladbach ist eine spezialisierte Klinik für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit psychischen und psychosomatischen Erkrankungen. Das Behandlungskonzept verbindet fachärztliche, psychotherapeutische und pädagogisch-therapeutische Begleitung mit individuell abgestimmten Therapieplänen. Ziel ist es, junge Patientinnen und Patienten in ihrer psychischen Stabilisierung, Entwicklung und Teilhabe zu unterstützen und Familien eng in den Behandlungsprozess einzubeziehen.
Über die Oberberg Gruppe
Die Oberberg Gruppe mit Hauptsitz in Berlin ist eine vor mehr als 30 Jahren gegründete Klinikgruppe mit einer Vielzahl an Fach- und Tageskliniken im Bereich Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie an verschiedenen Standorten in Deutschland. In den Kliniken der Oberberg Gruppe werden Erwachsene, Jugendliche und Kinder in individuellen, intensiven und innovativen Therapiesettings behandelt. Darüber hinaus existiert ein deutschlandweites Netzwerk aus Oberberg City Centers, korrespondierenden Therapeutinnen und Therapeuten sowie Selbsthilfegruppen.




















