Wärmebildkamera aus der Luft (Foto: Feuerwehr Rösrath)
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Gladbeck/Goch/Moers/Hagen/Düsseldorf/Erkelenz/ Wassenberg/Rösrath. Gestern und heute gab es mehrere Flächen- und Waldbrände an Rhein-Ruhr:

Waldbrand durch Grillnutzung

Wassenberg. RosenthalAm Montagnachmittag (6. Juli) wurden Polizei und Feuerwehr gegen 16.10 Uhr über einen Brand an der Zollstraße informiert. Dort brannten zirka 20 Quadratmeter Waldfläche. Die Wehrleute löschten die Flammen. Personen kamen nicht zu Schaden. Ersten Ermittlungen zufolge ging der Brand von einem Grill aus, der in einer Art Unterkunft im Wald gefunden wurde.

 

Waldbrand in der Wahner Heide – Einsatz nach vielen Stunden beendet

Rösrath. Der Waldbrandeinsatz in der Wahner Heide im Rösrather Stadtteil Brand ist nach einem umfangreichen und über viele Stunden andauernden Einsatz beendet.

Am gestrigen Nachmittag (06.07.2026) wurde der Feuer- und Rettungsleitstelle des Rheinisch-Bergischen Kreises gegen 17:00 Uhr eine unklare Rauchentwicklung aus dem Bereich der Wahner Heide gemeldet. Die ersten eintreffenden Einsatzkräfte der Feuerwehr Rösrath lokalisierten einen Vegetationsbrand in einem Waldgebiet.

Da für den betroffenen Bereich ein Munitionsverdacht nicht ausgeschlossen werden konnte, entschied die Einsatzleitung frühzeitig, die Brandfläche aus Gründen des Eigenschutzes nicht durch Einsatzkräfte betreten zu lassen. Die Brandbekämpfung erfolgte daher ausschließlich von sicheren Waldwegen aus. Unterstützt wurde die Feuerwehr zunächst durch einen Hubschrauber der Polizei NRW mit einem sogenannten “Bambi Bucket”. Mit Einbruch der Dunkelheit mussten die Löschflüge jedoch eingestellt werden.

Auch Bürgermeister Yannick Steinbach machte sich vor Ort ein Bild der Lage und bedankte sich bei allen Einsatzkräften.

Während der Nacht übernahmen überörtliche Einsatzkräfte aus dem Rheinisch-Bergischen Kreis eine Brandwache und sicherten das Einsatzgebiet. Am heutigen Morgen wurden die Löschmaßnahmen durch die Feuerwehr Rösrath wieder aufgenommen.

Nach einer Vermessung des Brandgebietes mittels Drohne wurde eine betroffene Fläche von rund 1.600 Quadratmetern festgestellt.

Seit den Morgenstunden wurden insgesamt 13 Kreisregner zur Brandbekämpfung eingesetzt. Für die Wasserversorgung musste dafür eine 1.800 m lange Schlauchleitung verlegt werden. Ergänzend kamen handgeführte Strahlrohre aus sicherer Entfernung zum Einsatz, um verbliebene Glutnester gezielt abzulöschen.

Die Rauchentwicklung ist inzwischen vollständig zurückgegangen. Die über die Warn-App NINA herausgegebene Bevölkerungsinformation konnte daher gegen 12:30 Uhr zurückgenommen werden. Eine Gefahr für die Bevölkerung bestand während des gesamten Einsatzes nicht. Auch der Flugbetrieb des Köln/Bonner Flughafens war zu keinem Zeitpunkt beeinträchtigt.

Gegen 14:00 Uhr konnte abschließend “Feuer aus” gemeldet werden.

Im Verlauf des Einsatzes waren zeitweise rund 200 Einsatzkräfte beteiligt. Neben der Feuerwehr Rösrath unterstützten zahlreiche Einheiten aus dem gesamten Rheinisch-Bergischen Kreis, darunter die Informations- und Kommunikationseinheit des Kreises, der Waldbrandzug der Feuerwehr Bergisch Gladbach sowie die Feuerwehren aus Overath, Kürten, Burscheid, Odenthal, Leichlingen und der Flughafen Feuerwehr Köln/Bonn. Darüber hinaus waren das Deutsche Rote Kreuz, die Polizei NRW, die Stadtwerke Rösrath, das Ordnungsamt der Stadt Rösrath, Vertreter des Landesbetriebes Wald und Holz NRW, des Bundesforstes sowie ein Verbindungsbeamter der Bundeswehr in die Einsatzbewältigung eingebunden.

Die Feuerwehr Rösrath bedankt sich ausdrücklich bei allen beteiligten Einsatzkräften, Hilfsorganisationen und der Diakonie Michaelshoven für die hervorragende und reibungslose Zusammenarbeit. Ebenso gilt der Dank der Bevölkerung für ihr Verständnis und die Beachtung der Absperrmaßnahmen während des Einsatzes.

 

Brand eines Grünstreifens an der L 277

Erkelenz. An der L 277 zwischen Keyenberg und Wanlo brannte am Montagabend (6. Juli) gegen 22.20 Uhr ein Teil eines neben einem Gehweg befindlichen Grünstreifens. Der Brand wurde möglicherweise durch einen Feuerwerkskörper verursacht, der in unmittelbarer Nähe der Brandstelle gefunden wurde. Das Feuer war bereits vor Eintreffen der Feuerwehr durch Zeugen gelöscht worden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

 

Böschungsbrand auf der A57

Moers. Am Dienstag (07.07.2026) wurde die Feuerwehr Moers gegen 14:00 Uhr zu einem Flächenbrand auf der A57 in Fahrtrichtung Krefeld alarmiert.

Auf einer Länge von rund 100 Metern brannten der Grünstreifen sowie eine etwa drei Meter hohe, begrünte Lärmschutzwand. Aufgrund der starken Rauchentwicklung kam der Verkehr bei Eintreffen der Einsatzkräfte bereits in beiden Fahrtrichtungen zum Erliegen.

Der teils starke Wind trieb das Feuer zudem hinter die Lärmschutzwand in einen Bereich abseits der Autobahn. Die Einsatzkräfte bekämpften den Brand mit mehreren Strahlrohren. Zur Sicherstellung der Wasserversorgung wurde ein Löschfahrzeug mit erhöhten Löschwasservorrat nachgefordert. Weitere Einsatzkräfte kontrollierten und sicherten den Bereich hinter der Lärmschutzwand.

Für die Dauer der Löscharbeiten musste die Hauptfahrbahn der A57 in Fahrtrichtung Krefeld für rund eine Stunde vollständig gesperrt werden. Im Anschluss konnte der Verkehr einspurig an der Einsatzstelle vorbeigeführt werden.

Die Brandursache ist derzeit nicht bekannt.

 

(Foto: Feuerwehr Hagen)

Hohenlimburg: Vegetationsbrand in Waldgebiet

Hagen. Die Feuerwehr Hagen wurde gegen 15:30 zu einer Rauchentwicklung im Bereich des Alten Schlossweges alarmiert. Die Erkundung vor Ort ergab einen Vegetationsbrand in einer schwer zugänglichen Hanglage. Es wurden umfangreiche Kräfte von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr alarmiert um die Wasserversorgung sicherzustellen und die Brandbekämpfung durchzuführen. Gegen 18 Uhr lief der Einsatz noch mit ca. 100 Einsatzkräften.

 

Flächenbrand an der BAB 2 fordert umfangreichen Feuerwehreinsatz

Gladbeck. Am heutigen Nachmittag wurde die Feuerwehr Gladbeck um 15:31 Uhr mit dem Einsatzstichwort “Flächenbrand klein” zur Straße An der Boy alarmiert. Die erste Meldung lautete, dass eine etwa zehn Meter lange Hecke in Brand geraten sei.

Noch bevor die ersten Einsatzkräfte die Einsatzstelle erreichten, wurde das Alarmstichwort aufgrund zahlreicher weiterer Notrufe – unter anderem von der Bundesautobahn – erhöht. Nach Angaben der Anrufer hatte das Feuer bereits auf den Grünstreifen der BAB 2 übergegriffen. Daraufhin wurden zusätzlich zum Löschzug der hauptamtlichen Wache der Feuerwehr Gladbeck auch die Freiwilligen Löschzüge Rentfort und Zweckel sowie Kräfte der Berufsfeuerwehr Bottrop alarmiert, da sich der betroffene Autobahnabschnitt in deren Zuständigkeitsbereich befindet.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stellte sich heraus, dass die Böschung zwischen der Straße An der Boy und der Autobahn auf einer Länge von rund 120 Metern brannte. Der Löschzug der hauptamtlichen Wache leitete umgehend die Brandbekämpfung mit vier C-Rohren von der Straßenseite aus ein. Zeitgleich unterstützten die Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr Bottrop die Löscharbeiten von der Autobahn aus. Hierbei wurde unter anderem ein Strahlrohr von der Drehleiter aus über die Schallschutzwand hinweg eingesetzt.

Die Löscharbeiten gestalteten sich aufgrund der dichten Vegetation sowie des steilen Geländes besonders schwierig. Durch das koordinierte Vorgehen der Einsatzkräfte konnte jedoch ein weiteres Ausbreiten des Feuers auf angrenzende Vegetationsflächen erfolgreich verhindert werden.

Für die abschließenden Nachlöscharbeiten kamen im weiteren Einsatzverlauf zusätzlich ein B-Rohr sowie das Wenderohr der Drehleiter zum Einsatz, um verbliebene Glutnester zuverlässig abzulöschen.

Der Einsatz dauerte insgesamt nahezu drei Stunden. Während des laufenden Einsatzes stellten die Freiwilligen Einheiten Mitte und Brauck den Grundschutz für das Gladbecker Stadtgebiet sicher. In diesem Zeitraum mussten sie zwei weitere kleinere Einsätze eigenständig abarbeiten. Damit befanden sich zwischenzeitlich sämtliche Feuerwehreinheiten der Stadt Gladbeck gleichzeitig im Einsatz.

(Foto: Feuerwehr Gladbeck)

 

Flächenbrand gefährdet abgestellte Fahrzeuge

Goch. Vermutlich durch eine unachtsam weggeworfene Zigarettenkippe hat der Grünstreifen des PKW-Parkplatzes am Gocher Kastell auf einer Fläche von rund 30 qm gebrannt. Die Flammen bewegten sich unmittelbar auf abgestellte PKWs zu. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr Goch konnten sie gerade noch rechtzeitig ablöschen.

Aktuell ist die Gefahr für Wald- und Flächenbrände in unserer Region sehr hoch. Der Deutsche Wetterdienst gibt für heute die zweithöchste Gefahrenstufe bei Waldbrand- und Grasland-Feuerindex an. Rauchen und offenes Feuer im Wald ist eh verboten. Aber auch wer achtlos Zigarettenkippen auf Grün- oder Strauchflächen schnippt riskiert, ein Feuer zu verursachen. Gerade jetzt bei der trockenen Witterung ist die Brandgeschwindigkeit von Gras besonders hoch. Dazu kommt der derzeit teils starke Wind. Zunächst kleine Entstehungsbrände können sich rasend schnell ausbreiten und große Schäden verursachen. Die Feuerwehr Goch ruft daher zu besonderer Achtsamkeit auf.

 

Brennendes Getreidefeld in Angermund: Feuerwehr bringt Brand unter Kontrolle

Düsseldorf. Dienstag, 7. Juli 2026, gegen 18 Uhr, Angermunder Straße, Angermund: Am Dienstagabend wird die Feuerwehr Düsseldorf zu einem brennenden Getreidefeld an der Angermunder Straße gerufen. Aufgrund von Wind breitet sich das Feuer schnell aus.

Gegen 18 Uhr gingen bei der Leitstelle der Feuerwehr Düsseldorf zahlreiche Notrufe ein, die eine starke Rauchentwicklung in der Nähe der Angermunder Straße meldeten.

Umgehend entsandte der Disponent mehrere Einheiten zu der gemeldeten Stelle.

Vor Ort fanden die Kräfte der Feuerwehr eine brennende Fläche von etwa 4 Hektar vor. Mithilfe von drei ortsansässigen Landwirten konnte eine Schneise um das Feuer gezogen werden, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Parallel dazu übernahmen mehrere Einheiten der Feuerwehr Düsseldorf die Brandbekämpfung.

Nach etwa 30 Minuten hatten die Einsatzkräfte das Feuer bereits unter Kontrolle. Im Anschluss wurden noch vorhandene Glutnester abgelöscht.

Die letzten der rund 60 Einsatzkräfte, unter ihnen auch ehrenamtliche Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr, kehrten nach gut eineinhalb Stunden zu ihren Standorten zurück.

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