Der Direktor des Amtsgerichts Geldern Herr Lambrecht, Schiedsmann Jubilare Peter Weggen und stellv. Schiedsmann Jens Mager, Bürgermeisterin v. Kerken Iris Itgenshorst und Tanja Hinz Vorsitzende der Bezirksvereinigung Kreis Kleve des Bund Deutscher Schiedsfrauen und Schiedsmänner (BDS) (Foto: BDS Kreis Kleve)
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Geldern. Im Amtsgericht Geldern fand am 1. Juli 2026 ein gemeinsamer, zwangloser Austausch mit anschließender Ehrung verdienter Schiedspersonen statt. Im Mittelpunkt standen der Dank und die Anerkennung für das langjährige ehrenamtliche Engagement von Schiedsmann Peter Weggen (Issum) und dem stellvertretenden Schiedsmann Jens Mager (Kerken), die beide auf eine zehnjährige Amtszeit zurückblicken können.

Der Direktor des Amtsgericht Geldern, Herr Lambrecht, überreichte den beiden Jubilaren als Zeichen der Wertschätzung die Dankurkunde vom Präsidenten des Landgerichts. Für ihre zehnjährige Mitgliedschaft und ihr engagiertes Wirken im Bund Deutscher Schiedsfrauen und Schiedsmänner (BDS) zeichnete die Vorsitzende der Bezirksvereinigung Kreis Kleve, Tanja Hinz, auch im Namen der Bundes- und des Landesvorsitzenden, Peter Weggen und Jens Mager mit der Ehrenurkunde sowie der Treuenadel in Bronze aus.

Zu den Gratulanten zählte auch Iris Itgenshorst, Bürgermeisterin der Gemeinde Kerken, die den Geehrten für ihren langjährigen Einsatz zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger dankte. Ebenso nahm Schiedsmann Bernhard Greitemeier, ebenfalls zuständig für Issum, die Ehefrau von Jens Mager sowie der Rechtspfleger Frank Westerfeld des Amtsgerichts Geldern an der Feierstunde teil.

In den Gesprächen bestand bei allen Anwesenden Einigkeit darüber, welch hohen Stellenwert das Ehrenamt für den gesellschaftlichen Zusammenhalt besitzt. Besonders hervorgehoben wurde die wichtige Aufgabe der Schiedspersonen. Durch ihre ehrenamtliche Tätigkeit leisten sie einen wertvollen Beitrag zur außergerichtlichen Streitbeilegung, fördern den sozialen Frieden und entlasten zugleich die Justiz sowie die kommunalen Verwaltungen.

Die Ehrung war zugleich Ausdruck des Dankes und der Anerkennung für zehn Jahre engagierte, verantwortungsvolle und verlässliche Tätigkeit im Schiedsamt. Das Treffen bot darüber hinaus Gelegenheit zu einem offenen Austausch über die Bedeutung und die Zukunft des Schiedsamtes.

Die Veranstaltung war geprägt von einer herzlichen und wertschätzenden Atmosphäre. Sie machte deutlich, dass das Engagement der Schiedspersonen ein unverzichtbarer Baustein einer funktionierenden Gesellschaft ist und große Anerkennung verdient.

Was machen Schiedspersonen?

Schiedspersonen sind ehrenamtlich tätig und helfen Bürgerinnen und Bürgern dabei, Streitigkeiten außergerichtlich beizulegen. Ziel ist es, Konflikte durch ein persönliches Gespräch und eine einvernehmliche Lösung zu klären, bevor ein Gerichtsverfahren notwendig wird. Häufig geht es dabei um Nachbarschaftsstreitigkeiten, Beleidigungen, kleinere Sachbeschädigungen oder andere zivil- und strafrechtliche Auseinandersetzungen.
Durch ihre Arbeit fördern Schiedspersonen den sozialen Frieden, entlasten die Gerichte und tragen dazu bei, dass Konflikte schnell, unbürokratisch und kostengünstig gelöst werden. Das Schiedsamt ist damit ein wichtiger Bestandteil der örtlichen Rechtspflege und des gesellschaftlichen Miteinanders.
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