Till Höckesfeld, Geschäfts-führer IMOBA Immobilien Service GmbH & Co. KG, mit medl-Projektleiter Ralf Jatho (rechts) (Foto: medl GmbH)
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Mülheim an der Ruhr. In Kooperation mit der IMOBA Immobilien GmbH hat der Mülheimer Energieversorger, die medl GmbH, an der Düsseldorfer Straße 158 eine neue, intelligente Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in Betrieb genommen. Mit insgesamt zehn Ladepunkten und einem innovativen Abrechnungskonzept setzen die beiden Mülheimer Unternehmen ein klares Zeichen für den Ausbau der regionalen Elektromobilität und die lokale Mobilitätswende.

Für den neuen Bürogebäudekomplex der IMOBA am Ruhrtalbogen wurden insgesamt fünf Ladesäulen installiert. Diese sind mit leistungsstarken AC-Ladern ausgestattet und bieten jeweils eine Ladeleistung von 22 kW je Ladepunkt. Eine technische Besonderheit des Projekts war der direkte Anschluss der Anlage an den Transformator, um die benötigten Netzkapazitäten für den Standort zukunftssicher abzubilden. Die Ladeinfrastruktur steht ab sofort der Geschäftsführung und den Mitarbeitern von IMOBA sowie den Mietern des neuen Gebäudes zur Verfügung.

„Eine moderne und nachhaltige Immobilie braucht heute auch eine moderne und nachhaltige Infrastruktur“, sagt Till Höckesfeld, Geschäftsführer der IMOBA Immobilien Service GmbH & Co. KG. „Mit medl verbindet uns eine langjährige Partnerschaft. Wir haben hier einen verlässlichen Experten direkt aus Mülheim an unserer Seite, der uns nicht nur die Technik liefert, sondern uns auch die komplette Abrechnungs-Bürokratie abnimmt.“

Digitale Verwaltung statt Bürokratie

Ein häufiges Hemmnis für den Ausbau von Ladeinfrastruktur in gewerblichen Immobilien ist die komplexe Nebenkostenabrechnung. Das Projekt am Ruhrtalbogen demonstriert hierfür eine praxisnahe, digitale Lösung: Über das angebundene Portal haben Nutzer jederzeit transparenten und datenschutzkonformen Zugriff auf die Verbräuche ihrer spezifisch zugewiesenen Wallbox. medl übernimmt dabei im Hintergrund die direkte Abrechnung der Ladekosten mit den jeweiligen Nutzern. Für den Immobilieneigentümer entfällt dadurch der administrative Aufwand – ein Modell, das die Hürden für Investitionen in grüne Infrastruktur deutlich senkt.

Impuls für den Wirtschaftsstandort und Klimaschutz vor Ort Das gemeinsame Projekt bietet dabei einen konkreten Mehrwert für Mülheim an der Ruhr. Der konsequente Ausbau dezentraler Ladeinfrastruktur ist ein entscheidender Baustein, um den städtischen Pendler- und Wirtschaftsverkehr klimafreundlicher zu gestalten. „Mit jedem neuen Ladepunkt, den wir in hier ans Netz bringen, kommt Mülheim seinen lokalen Klimazielen ein Stück näher“, erklärt Ralf Jatho, medl-Projektleiter eMobilität. „Das Projekt am Ruhrtalbogen zeigt hervorragend, wie wir als medl passgenaue technische Lösungen direkt vor der Bürotür umsetzen.“

Die Kooperation zeigt zudem, wie die Mobilitätswende gelingt, wenn lokale Akteure eng zusammenarbeiten: Die Partnerschaft zweier in Mülheim verwurzelter Unternehmen hält die Wertschöpfung in der Stadt und stärkt die Attraktivität Mülheims als modernen, zukunfts-orientierten Wirtschaftsstandort.

Mit Projekten wie diesem unterstreicht die medl einmal mehr ihre Rolle als lokales Energiedienstleistungsunternehmen, das traditionelle Energieversorgung mit zukunftsweisenden Technologien verbindet und die Energiewende in der Region aktiv vorantreibt.

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