Bestes Beispiel für ein gelungenes Projekt: der Insektengarten in Eppinghofen (Foto: Helena Grebe)
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Mülheim an der Ruhr. Wer hat tolle Ideen, um die Grüne Mitte in Mülheim ökologischer, nachhaltiger und gemeinschaftlicher zu gestalten? Bis Ende 2028 stehen für bürgerschaftliche Projekte im „Ideentopf Grüne Mitte“ insgesamt 50.000 Euro zur Verfügung. Das hat der Rat der Stadt Mülheim an der Ruhr in seiner aktuellen Sitzung beschlossen.

Mit dem neuen Förderangebot möchte die Stadt das Engagement von Bürgerinnen und Bürgern, Vereinen, Initiativen und weiteren lokalen Akteurinnen und Akteuren stärken. Der Ideentopf bildet die lokale Mitmach-Ebene der Grünen Mitte und greift den Gedanken der IGA-Projektebene „Mein Garten“ auf: Gute Ideen aus der Bürgerschaft sollen unkompliziert umgesetzt werden können. Gefördert werden Projekte, die einen Beitrag zur ökologischen und nachhaltigen Entwicklung der Grünen Mitte leisten und das Miteinander im Quartier stärken.

Die Grüne Mitte umfasst den Bereich westlich der Ruhr – von der Blauen Brücke bis zur Mendener Brücke – mit den Ruhranlagen sowie Teilen der Stadtteile Broich und Saarn. Mit der Grünen Mitte gestaltet die Stadt ein Gebiet, das eng mit den Zielen der Internationalen Gartenausstellung (IGA) 2027 verknüpft ist. Die Maßnahmen werden mit Fördermitteln der Städtebauförderung umgesetzt. Mit dem Ideentopf sollen Bürgerinnen und Bürger diese Entwicklung aktiv mitgestalten können.

Förderfähig sind nicht-kommerzielle Projekte mit einem klaren ökologischen Bezug, die öffentlich zugänglich sind und innerhalb des Fördergebietes umgesetzt werden. Denkbar sind beispielsweise Urban-Gardening-Projekte, Pflanzaktionen, Nachbarschaftsaktionen und Mitmachtage, Workshops zu Umwelt- und Klimathemen – der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Zusätzlich sollen die Projekte mindestens zwei Ziele verfolgen – etwa das Umwelt- und Klimabewusstsein stärken, die Nachbarschaft fördern, das ehrenamtliche Engagement aktivieren oder die Biodiversität verbessern.

Pro Projekt können bis zu 4.000 Euro bewilligt werden. Eine Förderung von bis zu 100 Prozent der förderfähigen Kosten ist möglich. Voraussetzung ist, dass mit dem Projekt zum Zeitpunkt der Antragstellung noch nicht begonnen wurde.

Über die Vergabe der Fördermittel entscheidet eine unabhängige Fachjury anhand festgelegter Förderkriterien. Dabei gilt: Je sichtbarer, gemeinschaftlicher und ökologisch wirksamer ein Projekt ist, desto größer sind die Chancen auf eine Förderung.

Interessierte können sich an die Mitarbeiterinnen Maria Papoutsoglou und Hendrika Müller des Quartiersbüros Grüne Mitte wenden. Dort erhalten sie eine persönliche Beratung zu ihrer Projektidee sowie Unterstützung bei der Antragstellung. Vor der Einreichung eines Förderantrags ist ein Beratungsgespräch erwünscht.

Weitere Informationen zum Förderprogramm, den Förderbedingungen sowie die Antragsunterlagen sind unter www.iga-mh.de veröffentlicht.

Hintergrund

Die Stadt Mülheim an der Ruhr beteiligt sich mit der „Grünen Mitte“ an der Internationalen Gartenausstellung (IGA) 2027. Zu den Projekten gehören unter anderem der „Grüne Stadtring“ und „MüGa revisited“, die mit Mitteln der Städtebauförderung umgesetzt werden.

Der Ideentopf ergänzt diese Maßnahmen und eröffnet Bürgerinnen und Bürgern, Vereinen, Initiativen und weiteren lokalen Akteurinnen und Akteuren die Möglichkeit, die Entwicklung der Grünen Mitte mit eigenen Ideen aktiv mitzugestalten. Damit greift der Ideentopf den Gedanken der IGA-Projektebene „Mein Garten“ auf, bei der Projekte von Privatpersonen, Vereinen und Initiativen im Mittelpunkt stehen. Ziel ist es, viele kleine, nachhaltige und gemeinschaftliche Projekte anzustoßen, die das Quartier langfristig bereichern.

Kontakt Quartiersbüro Grüne Mitte
Schloßstraße 28-30
45468 Mülheim an der Ruhr
Offene Sprechstunde:
Dienstag 12 bis 14 Uhr sowie nach Vereinbarung
Telefon: 0208 / 455-6115
Internet: www.iga-mh.de
Mail: info@iga-mh.de

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