Evonik-Personalvorstand und Arbeitsdirektor Thomas Wessel und SPD-Spitzenkandidat zur NRW-Landtagswahl, Jochen Ott, im Gespräch mit Auszubildenden in der Metallwerkstatt (Foto: © Pascal Skwara)
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Essen. Schon morgens ist die Chance groß, dass Tausende von Essener Bürgerinnen und Bürgern Produkten des heimischen Chemieunternehmens Evonik begegnen: Am traditionsreichen Standort Essen Goldschmidtstraße werden wichtige Inhaltsstoffe von bekannten Duschgels, Cremes und Haarpflegeprodukten entwickelt und hergestellt. Sie sorgen dafür, dass sie besser reinigen, angenehmer auf Haut und Haar wirken, stabil bleiben und nachhaltiger werden. Darüber hinaus werden am Standort wichtige Vorprodukte für Schaumstoffe, die zum Beispiel in Möbel und Matratzen benötigt werden, sowie Spezialadditive für Farben, Lacke und Klebstoffe erforscht und produziert.

Jochen Ott, SPD-Herausforderer von Ministerpräsident Hendrik Wüst bei der kommenden NRW-Landtagswahl, zeigte sich beeindruckt von der Vielfalt der Anwendungen, für die Evonik Bestandteile beisteuert. Ott machte bei seiner politischen Sommertour gemeinsam mit den NRW-Landespolitikerinnen Julia Kahle-Hausmann und Andrea Andor Station im Essener Werk. Im Gespräch mit Thomas Wessel, Personalvorstand und Arbeitsdirektor von Evonik, sowie Standortleiter Patrick Muhlack und Betriebsrat Rafael Jenek würdigte der SPD-Politiker die wichtige Rolle, die eine moderne chemische Industrie in NRW für Ausbildung, Arbeit und Zukunft hat: „Der Austausch mit Evonik hat nochmal deutlich gezeigt, welche enorme Bedeutung die chemische Industrie für Nordrhein-Westfalen hat. Sie sichert gute Arbeitsplätze, bildet dringend benötigte Fachkräfte aus, treibt Innovationen voran und leistet einen entscheidenden Beitrag zur Transformation unserer Wirtschaft. Wer industrielle Wertschöpfung, gute Arbeitsplätze und eine starke betriebliche Ausbildung in Nordrhein-Westfalen sichern will, muss auch der Chemiebranche den Rücken stärken.“

Thomas Wessel wies auf die aktuellen Herausforderungen und den tiefgreifenden Wandel in der chemischen Industrie Europas hin: „Die chemische Industrie schafft Innovationen, sichert Wertschöpfung und bildet eine zentrale Grundlage für nachhaltiges Wachstum. Umso wichtiger ist es, die durch hohe Kosten, regulatorische Belastungen und den globalen Wettbewerb aktuell bestehenden Herausforderungen erfolgreich zu bewältigen. Denn die Zukunftsfähigkeit unseres Landes hängt maßgeblich von einer starken und wettbewerbsfähigen Industrie ab.“

Auch für die Verwirklichung von Nachhaltigkeit im Alltag sei der Beitrag moderner Chemieindustrie unverzichtbar. Am Standort Essen Goldschmidtstraße sind rund 2.200 Beschäftigte für Evonik tätig, darunter über 400 in Forschung und Entwicklung. Rund 120 Auszubildende in naturwissenschaftlich-technischen und kaufmännischen Berufen sind die Fachkräfte von Morgen.

Im Berufsbildungszentrum des Standorts tauschten sich die SPD-Politiker mit Nachwuchskräften und Ausbildern aus und bekamen nähere Einblicke in die Ausbildung. Als größter industrieller Ausbilder der Stadt Essen feierte der Standort jüngst den Abschluss eines weiteren Jahrgangs.

In der „Safety Street“ erlebten die Gäste an verschiedenen Stationen, wie Sicherheit im Arbeitsalltag umgesetzt wird. Hier vermittelt Evonik Mitarbeitern und Partnerfirmen praxisnahes Wissen zu Arbeitssicherheit und Unfallprävention. „Als chemischer Produktionsstandort im Zentrum der Stadt Essen haben wir eine besondere Verantwortung – nicht nur gegenüber unserer Belegschaft, sondern auch im Hinblick auf unsere Akzeptanz als guter Nachbar. Sicherheit in sämtlichen Belangen hat deshalb oberste Priorität“, betonte Standortleiter Patrick Muhlack.

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