Kevelaer. Die CDU-Fraktion im Rat der Wallfahrtsstadt Kevelaer setzt sich für die Einführung der Ehrenamtskarte Nordrhein-Westfalen ein. Mit einem entsprechenden Antrag fordert die Fraktion die Verwaltung auf, die notwendigen Schritte für eine zeitnahe Umsetzung vorzubereiten.
„Unsere Stadt lebt vom Einsatz der vielen Ehrenamtlichen. Ob in Sportvereinen, Schützenbruderschaften, Karnevalsvereinen, der Feuerwehr, sozialen Einrichtungen, Kirchengemeinden oder der Jugendarbeit: Ohne dieses Engagement würde vieles in Kevelaer nicht funktionieren“, erklärt die CDU-Fraktion.
Mit der Ehrenamtskarte NRW sollen Bürgerinnen und Bürger, die sich über viele Jahre hinweg besonders engagieren, eine sichtbare und dauerhafte Anerkennung erhalten. Die Karte bietet Vergünstigungen bei zahlreichen Partnern in ganz Nordrhein-Westfalen und wird bereits von vielen Städten und Gemeinden erfolgreich genutzt. Auch im Kreis Kleve gibt es bereits entsprechende Angebote.
Die CDU sieht in der Ehrenamtskarte nicht nur ein Zeichen der Wertschätzung, sondern auch einen wichtigen Beitrag zur Stärkung des Ehrenamtes. „Viele Vereine und Organisationen haben zunehmend Schwierigkeiten, neue Ehrenamtliche zu gewinnen. Deshalb müssen wir jede Möglichkeit nutzen, freiwilliges Engagement attraktiver zu machen“, betont die Fraktion.
Besonders wichtig ist aus Sicht der CDU, gemeinsam mit dem örtlichen Handel, der Gastronomie sowie weiteren Unternehmen ein attraktives Netzwerk von Akzeptanzstellen aufzubauen. Dadurch profitieren sowohl die Ehrenamtlichen als auch die teilnehmenden Betriebe.
Positive Rückmeldungen zur Einführung der Ehrenamtskarte liegen bereits aus mehreren Kevelaerer Sportvereinen vor, darunter vom KSV Kevelaer, Union Kervenheim, der DJK Twisteden, Union Wetten und Viktoria Winnekendonk.
Die CDU-Fraktion erklärt ihre Bereitschaft, die Einführung aktiv zu begleiten und bei der Gewinnung weiterer Partner mitzuwirken. „Die Ehrenamtskarte ist weit mehr als eine Vergünstigungskarte. Sie ist ein sichtbares Zeichen des Dankes und eine Investition in den gesellschaftlichen Zusammenhalt unserer Wallfahrtsstadt“, so der Fraktionsvorsitzende Mario Maaßen abschließend.



















