Köln. Die Antwort der Kölner Stadtverwaltung auf eine Anfrage der FDP/KSG-Fraktion zur Machbarkeit eines sicheren Flussbades an der Kölschen Riviera enthält für den Co-Fraktionsvorsitzenden Torsten Ilg eine überraschend klare Botschaft: Ein Rheinbad wird nicht ausgeschlossen – es wurde bislang lediglich nie systematisch geprüft.
„Die Verwaltung sagt nicht Nein. Sie stellt vielmehr fest, dass ein Flussbad Gegenstand eines eigenen Prüfauftrags sein kann. Das ist die Chance, das sichere Baden im Rhein endlich seriös untersuchen zu lassen“, so Ilg.
Zwar verweist die Verwaltung auf hohe Anforderungen bei Sicherheit, Wasserqualität und Genehmigungen. Gleichzeitig nennt sie aber auch mögliche Lösungsansätze – etwa ein Badeschiff – und bestätigt, dass Erfahrungen aus Paris oder Zürich, grundsätzlich auf Köln übertragbar sind. Die FDP/KSG-Fraktion will deshalb einen ergebnisoffenen Prüfprozess anstoßen. Gemeinsam mit Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt, DLRG, Bezirksregierung und wissenschaftlichen Einrichtungen soll untersucht werden, welche Lösungen für eine sichere Badeinfrastruktur an der Kölschen Riviera realistisch sind.
„Wir fordern kein schnelles Millionenprojekt, sondern eine Machbarkeitsstudie. Eine solche Untersuchung könnte unabhängig von der Olympiabewerbung langfristig wichtige Impulse für Klimaanpassung, Aufenthaltsqualität und Daseinsvorsorge in Rodenkirchen setzen. Wer gute Ideen nicht einmal prüfen will, vergibt Chancen für Köln. Andere europäische Städte zeigen, dass Flussbäder mit moderner Technik und klaren Sicherheitskonzepten möglich sind. Jetzt sollte auch Köln den Mut haben, diesen Weg ergebnisoffen zu prüfen“, betont Ilg in einer aktuellen Pressemitteilung.





















