Prof. Simon Schimmack, Chefarzt der Allgemein- und Viszeralchirurgie im Evangelischen Krankenhaus BETHESDA und Chefarzt der Allgemein- und Viszeralchirurgie in den Sana Kliniken Duisburg (Foto: © Sana Kliniken AG)
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Duisburg. „Mit der gemeinsamen chefärztlichen Leitung führen wir die medizinische Zusammenarbeit unserer beiden Häuser konsequent fort. Unser Ziel ist eine leistungsstarke, zukunftssichere chirurgische Versorgung für Duisburg – mit hoher medizinischer Qualität, modernen Behandlungsmethoden und einer verlässlichen Betreuung unserer Patientinnen und Patienten“, begründet Sascha John, Geschäftsführer der Sana Kliniken Duisburg und des Evangelischen Krankenhaus BETHESDA, die personelle Umstrukturierung. Prof. Stefan Hosch, der bisher als Chefarzt der Allgemein- und Viszeralchirurgie in Wedau verantwortlich war, verlässt die Klinik nach Erreichen des Rentenalters und auf eigenen Wunsch für eine neue berufliche Herausforderung. „Wir bedanken uns bei Prof. Hosch für seinen Einsatz und sein Engagement in den letzten Jahren und wünschen ihm für seine persönliche sowie berufliche Zukunft weiterhin alles Gute.“

Für die Patienten ändert sich zunächst nichts, betont Prof. Simon Schimmack: „Die chirurgischen Teams bleiben an beiden Standorten bestehen und auch künftig wird in beiden Kliniken operiert. Das chirurgische Angebot in Wedau bleibt unverändert bestehen. Der Schwerpunkt im BETHESDA liegt dank unseres zertifizierten Krebszentrum weiterhin auf der großen onkologischen Chirurgie, unter anderem bei Eingriffen an Bauchspeicheldrüse, Leber und Darm.“ Darüber hinaus umfasst das Leistungsspektrum die endokrine Chirurgie, die moderne Roboterchirurgie sowie die Behandlung im Rahmen eines zertifizierten Onkologischen Zentrums. Die Zusammenführung erfolge erst, wenn die notwendigen logistischen sowie infrastrukturellen Voraussetzungen geschaffen sind. „Wenn das der Fall ist, wird das BETHESDA-Team nach Wedau umziehen. Natürlich werden wir unseren Spirit mitnehmen und uns mit den Kollegen in den Sana Kliniken gemeinsam und hochmotiviert weiterentwickeln.“ Sobald es konkrete Umzugspläne gibt, werden diese entsprechend bekanntgegeben.

Gemeinsame Leitung stärkt Qualität, Spezialisierung und Zusammenarbeit 
Die einheitliche medizinische Leitung schafft aus Sicht der handelnden Personen ideale Voraussetzungen, bewährte Strukturen enger miteinander zu verzahnen, Kompetenzen gezielt zu bündeln und die Versorgung noch besser aufeinander abzustimmen. Gleichzeitig blieben beide Kliniken auch in Zukunft verlässliche Anlaufstellen für niedergelassene Ärzte sowie für Zuweiser in der Region. Kurze Kommunikationswege, abgestimmte Behandlungsprozesse sowie eine hohe chirurgische Expertise bildeten zudem die Grundlage für eine qualitativ hochwertige Patientenversorgung: „Mit der Doppelverantwortung eines Chefarztes treiben wir die medizinische Integration beider Häuser konsequent voran“, so Sascha John. „Sie ist ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg zur geplanten Fusion – mit dem gemeinsamen Anspruch, die chirurgische Versorgung in Duisburg nachhaltig zu stärken und auch künftig Medizin auf höchstem Niveau anzubieten.“

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