Köln. Das Pilotprojekt am Cellitinnen-Krankenhaus Heilig Geist vermittelt Kindern auf einfühlsame Weise den Krankenhausalltag, schafft Vertrauen und baut spielerisch Ängste ab.
Köln – Mit der Teddyklinik hat das Cellitinnen-Krankenhaus Heilig Geist in der vergangenen Woche erstmals ein besonderes Mitmachprojekt für Kinder durchgeführt. Ziel war, den jungen Besucherinnen und Besuchern den Krankenhausalltag auf spielerische Weise näherzubringen und mögliche Ängste vor medizinischen Untersuchungen und Behandlungen abzubauen.
Entwickelt und umgesetzt wurde das Projekt von Mitarbeitenden aus den Bereichen Anästhesie, Chirurgie, OP, Radiologie und Unternehmenskommunikation. Mit großem Engagement und viel Kreativität verwandelten sie das Krankenhaus in eine kindgerechte Behandlungswelt für Kuscheltiere und Puppen und haben damit (nicht nur) Kinderaugen zum Leuchten gebracht.
Begleitet wurden die kleinen „Patientinnen und Patienten“ von den Kindern der Kita Heilig Geist. Der Besuch begann mit einer realitätsnahen Aufnahme: Die Stofftiere wurden angemeldet, selbst gestaltete Versicherungskarten vorgelegt und Patientenpässe ausgefüllt. Anschließend folgte eine erste Untersuchung mit ausführlicher Anamnese, um die Ursache der Beschwerden zu ermitteln.
Die Diagnosen reichten von verschluckten Legosteinen, Münzen und Schlüsseln bis hin zu gebrochenen Armen und Beinen. Entsprechend führte der Weg der Kuscheltierpatienten weiter in die Radiologie. Während die jüngeren Kinder ihre Stofftiere mit einem eigens gestalteten „Zauber-Röntgengerät“ untersuchen ließen, erhielten die älteren Kinder einen Einblick in die echte radiologische Abteilung des Krankenhauses. Im Anschluss wurden fleißig verbunden, gegipst und medizinisch versorgt. Einige der Stofftiere mussten sogar operiert werden. Doch dank der einfühlsamen und fantasievollen Begleitung des Krankenhauspersonals war auch das überhaupt nicht schlimm.
Die Kinder erlebten die verschiedenen Stationen des Krankenhauses als spannend und positiv. Und das Pilotprojekt hat eindrucksvoll gezeigt, wie wirksam spielerische Gesundheitsbildung sein kann. Die Teddyklinik ermöglichte den Kindern, medizinische Abläufe altersgerecht kennenzulernen, Fragen zu stellen und Vertrauen in das Krankenhaus und seine Mitarbeitenden zu entwickeln.
Nach dem erfolgreichen Auftakt steht bereits fest: Die Teddyklinik soll im kommenden Jahr erneut stattfinden.





















