v.l. Jakob-Peters-Messer sen. mit Gattin Brigitte, Florian Peters-Messer, Stipendiat Nils-Simon Fischer, Jutta Pitzen, Leiterin Städtische Galerie, Bürgermeister Christoph Hopp und Nicola Nilles, Leiterin der Kulturabteilung (Foto: Stadt Viersen)
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Viersen. Die Stadt Viersen hat am Dienstag, 4. August 2026, Nils-Simon Fischer als neuen Peters-Messer-Stipendiaten begrüßt. Bürgermeister Christoph Hopp hieß den Künstler gemeinsam mit der Stifterfamilie Peters-Messer und der städtischen Kulturabteilung offiziell willkommen.

„Kunst braucht Freiräume, Begegnungen und die Möglichkeit, sich weiterzuentwickeln. Mit dem Peters-Messer-Stipendium schaffen wir dafür in Viersen seit 2024 hervorragende Voraussetzungen. Es freut mich sehr, dass wir in Nils-Simon Fischer erneut einen vielversprechenden Künstler in unserer Stadt begrüßen dürfen. Ich wünsche ihm inspirierende Monate in Viersen und viele neue Impulse für seine künstlerische Arbeit“, sagt Bürgermeister Christoph Hopp.

Mit dem Peters-Messer-Stipendium fördert die Stadt Viersen gemeinsam mit der Unternehmerfamilie Peters-Messer junge Kunstschaffende mit dem Schwerpunkt Arbeiten auf Papier. Das viermonatige Arbeitsstipendium ist mit einer Wohnung im Weberhaus in Viersen-Süchteln verbunden und bietet den Teilnehmenden am Peters-Messer Stipendium die Möglichkeit, ihre künstlerische Arbeit weiterzuentwickeln. Ziel ist die Förderung junger Kunstschaffender mit Bezug zur Graphischen Sammlung der Stadt Viersen. Gleichzeitig ist das Stipendium Teil des länderübergreifenden Programms „Borderland Residencies“ des Vereins Kulturraums Niederrhein.

Die Fachjury wählte Nils-Simon Fischer aus den Bewerbungen für das Jahr 2026 aus. Nach Beatrice Richter aus Düsseldorf und Fedele Maura Friede aus Leipzig ist er der dritte Künstler, der das Peters-Messer-Stipendium erhält.

Nils-Simon Fischer wurde 1990 in Tübingen geboren. Er studierte von 2013 bis 2017 an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart bei den Professoren Volker Lehnert und Holger Bunk. Anschließend wechselte er an die Kunstakademie Düsseldorf in die Klasse von Professor Gregor Schneider, dessen Meisterschüler er wurde.

Im Mittelpunkt seiner künstlerischen Arbeit steht die Zeichnung. Mit Graphit, Buntstift und Tusche entwickelt Fischer Arbeiten auf Papier, in denen sich persönliche Erfahrungen mit philosophischen Fragestellungen sowie Eindrücken aus Politik, Zeitgeschichte und Alltag verbinden. Handschriftliche Randnotizen und fein ausgearbeitete Linienstrukturen sind charakteristische Merkmale seiner Werke.

„Nils-Simon Fischer überzeugt mit einer eigenständigen künstlerischen Handschrift. Seine Arbeiten verbinden präzise Beobachtung mit großer inhaltlicher Tiefe. Wir freuen uns darauf, seine Entwicklung während des Aufenthalts in Viersen zu begleiten und den Gästen unserer Galerie neue Einblicke in sein Schaffen zu ermöglichen“, sagt Jutta Pitzen, Leiterin der Städtischen Galerie im Park. Kunstsammler und Stifter Florian Peters-Messer ergänzt: „Gemeinsam mit Jutta Pitzen wollen wir für Nils-Simon Fischer in seiner Zeit in Viersen als Ansprechpartner da sein.“ Während seines viermonatigen Aufenthalts wird Nils-Simon Fischer im Weberhaus in Viersen-Süchteln leben und arbeiten.

In Kürze lädt die Städtische Galerie im Park zur Abschlussausstellung der Peters-Messer-Stipendiatin des vergangenen Jahres ein. Unter dem Titel „Über den Rand des Blickfeldes“ präsentiert Fedele Maura Friede von Samstag, 22. August, bis Sonntag, 6. September 2026, Arbeiten, die während ihrer Stipendienzeit in Viersen entstanden sind. Die Ausstellung wird am Samstag, 22. August 2026, um 18 Uhr eröffnet.

Im Rahmen der Ausstellung findet am Sonntag, 30. August 2026, von 15 bis 17 Uhr, eine öffentliche Besichtigung der Wohn- und Arbeitsräume des aktuellen Peters-Messer-Stipendiaten Nils-Simon Fischer im Weberhaus an der Hochstraße 10 / Propsteistraße in Viersen-Süchteln statt. Interessierte erhalten dabei Gelegenheit, den Künstler kennenzulernen und Einblicke in seine Arbeitsumgebung zu gewinnen.

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