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Krefeld. Angesichts der aktuellen Hitzeperiode bittet die Stadtverwaltung die Bürgerinnen und Bürger noch einmal um erhöhte Sensibilität. Die Gefahr von Wald- und Vegetationsbränden ist deutlich angestiegen. Die Feuerwehr warnt deshalb weiterhin davor, achtlos Zigaretten wegzuwerfen. Beim Grillen auf privaten Flächen kann gefährlicher Funkenflug ein Feuer auslösen und Autos, die auf trockenem Rasen parken, können ebenfalls ein Feuer auslösen. Bei Sichtung von Rauch sollen die Bürger schnell die Feuerwehr unter der Rufnummer 112 anrufen. Die Krefelder Feuerwehr hält sich aktuell auch bereit, um im Rahmen der überörtlichen Hilfe den Brand im Hürtgenwald in der Eifel zu bekämpfen. Bei größeren Gefahrenlagen unterstützen sich in Nordrhein-Westfalen die Feuerwehren der Kommunen untereinander. Die Krefelder Feuerwehr würde für den Fall der Fälle gemeinsam mit der Feuerwehr aus Mönchengladbach und der aus dem Kreis Viersen ausrücken. Bürgerinnen und Bürger, die den Bäumen in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft helfen wollen, können ebenfalls aktiv werden: Der Kommunalbetrieb Krefeld freut sich über die Unterstützung beim Wässern der Straßenbäume.

Informationen auf www.krefeld.de zum Thema Hitzeschutz

Auch für die menschliche Gesundheit bedeutet Hitze eine Gefahr. Auf der städtischen Website www.krefeld.de/hitze findet man viele Informationen zum Thema Hitzeschutz – unter anderem wird auf die Trinkwasserbrunnen und Refill-Stationen im Stadtgebiet hingewiesen, und es gibt Tipps zu richtigem Verhalten bei Hitze. Auf der Internetseite ist auch eine Karte aus dem Geoportal eingebunden, auf der kühle Orte angezeigt werden. Die Plattform ermöglicht es Nutzern, schnell und einfach, Grünanlagen, öffentlich zugängliche Gebäude wie Rathäuser und Gotteshäuser mit den jeweiligen Öffnungszeiten, Refill-Stationen, Schwimmbäder, Trinkwasserbrunnen, schattige Kinderspielplätze und Wasserspiele zu lokalisieren. Dargestellt sind in der Karte zudem Wald- und Wasserflächen.

Durch die derzeitige Wetterlage kann es auch zu einer erhöhten Ozonbelastung kommen. Die Stadt Krefeld empfiehlt aus Vorsorgegründen besonders empfindlichen Personen, körperliche Anstrengungen im Freien zu vermeiden. Sportaktivitäten sollten möglichst auf die frühen Vormittags- und auf die Abendstunden verlegt werden. Weitere Informationen zur aktuellen Ozonbelastung und dem Verhalten bei schlechter Luftqualität sind auf den Internetseiten des LANUK unter https://luftqualitaet.nrw.de/ und https://luftqualitaet.nrw.de/meldungen.php erhältlich.

Aktive Information an Einrichtungen mit vulnerablen Gruppen

Die Stadtverwaltung informiert auch aktiv an Einrichtungen mit vulnerablen Gruppen: Über ein automatisiertes Hitzewarnsystem werden die Krefelder Seniorenheime und Pflegestellen über Hitzeereignisse informiert. Der in Arbeit befindliche Hitzeaktionsplan soll einen besonderen Fokus auf den Schutz vulnerabler Bevölkerungsgruppen legen. Der Fachbereich Gesundheit bietet auch weiterhin das Hitzetelefon an: Es ist von Juni bis August immer dienstags, mittwochs und donnerstags von 10 bis 16 Uhr erreichbar unter der Nummer 0 21 51 / 86 46 86 34. Hier können Tipps zum Umgang mit Hitze telefonisch erfragt und bei Bedarf an den ärztlichen Dienst weitergeleitet werden.

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