
Kleve. Mit dem Fußverkehrscheck 2026 (FVC) stellt die Stadt Kleve ihre Fußwege auf den Prüfstand. Am 14. Juli 2026 fand bereits der erste „Walkshop“ in der Klever Oberstadt entlang der Verkehrsachse Lindenallee/Hoffmannallee statt. Rund 25 Teilnehmende aus Bürgerschaft, Politik, Verwaltung und angrenzenden Institutionen beteiligten sich an dem Rundgang. Vor Ort wurden Herausforderungen und Verbesserungsmöglichkeiten für den Fußverkehr benannt und diskutiert. Die Teilnehmenden konnten zudem selbst im mitgebrachten Rollstuhl nachvollziehen, wie Fußwege von Menschen mit Mobilitätseinschränkungen wahrgenommen werden.
Mit dem zweiten Walkshop am Dienstag, 15.09.2026, um 17:00 Uhr in der Klever Unterstadt wird der praktische Teil des Fußverkehrschecks nun fortgesetzt. Startpunkt ist der Bahnhofsvorplatz. Gemeinsam mit den Teilnehmenden wird von dort aus die abgesteckte Route (Bahnhofstr. – Hochschule – Hafenstr. – Herzogstr.) abgegangen. Auch entlang dieser Strecke sollen unter anderem wieder Gehwegbreiten aufgemessen, Verkehrsinseln und Ampeln gemeinsam überquert sowie mögliche Barrieren für mobilitätseingeschränkte Personen identifiziert werden. Die Teilnehmenden können zudem konkrete Stellen benennen, an denen sie sich unsicher fühlen oder die attraktiver gestaltet werden könnten.
Alle Hinweise werden gesammelt, kartiert und fachlich durch die Expertinnen und Experten des Planungsbüro VIA aus Köln ausgewertet. Aus den Ergebnissen entstehen anschließend Vorschläge für Maßnahmen, mit denen der Fußverkehr in Kleve sicherer, komfortabler und attraktiver gestaltet werden kann.
Die Stadt Kleve lädt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger herzlich ein, sich an den Walkshops zu beteiligen und ihre Beobachtungen und Ideen einzubringen. Um Anmeldung über die Website www.kleve.de/fvc wird gebeten.


















