Essen. Oberbürgermeister Thomas Kufen spricht zu Beginn ein Grußwort. Die liturgische Leitung haben Domprobst Dr. Michael Dörnemann und Pfarrer i.R. Ulrich Holste-Helmer.
An jedem zweiten Dienstag im Monat feiern die christlichen Kirchen und die Stadt Essen in der Marktkirche, Markt 2/Porschekanzel, einen ökumenischen Gedenkgottesdienst für jene Bürgerinnen und Bürger, die anonym und ohne Trauerfeier bestattet werden mussten – weil trotz intensiver Suche durch das Ordnungsamt kein naher Familienangehöriger gefunden wurde, der für eine würdige Verabschiedung sorgen konnte. Das Gedenken an die 28 „Unbedachten“ des Monats Juli findet am 8. September um 17 Uhr in der Marktkirche, Markt 2/Porschekanzel, statt.
Der jüngste „Unbedachte“ starb im Alter von nur 49 Jahren, der älteste wurde 92 Jahre alt. Im Gottesdienst werden die Namen aller Verstorbenen verlesen und in ein Gedenkbuch eingetragen, das in der Kirche ausliegt; für jeden Namen wird in der Andacht eine Kerze entzündet. „Auf diese Weise wollen wir gemeinsam daran erinnern, dass die Würde eines Menschen nicht mit seinem Tod erlischt“, erklärt die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Essen, die gemeinsam mit der Stadt Essen zu diesen Feiern einlädt. Die liturgische Leitung haben Domprobst Dr. Michael Dörnemann und Pfarrer i.R. Ulrich Holste-Helmer. In einem Grußwort wird der Essener Oberbürgermeister Thomas Kufen das ökumenische Gedenken würdigen. Für die Musik sorgt Kreiskantor Thomas Rudolph.
Am Samstag vor dem jeweiligen Gottesdienst erscheinen in den Essener Ausgaben der Tageszeitungen WAZ und NRZ sowie im Portal lokalklick.eu kostenlose Sammeltraueranzeigen mit den Namen aller „Unbedachten“.





















