Eschweiler/Köln/Gevelsberg/Bergheim/Dormagen/ Niederkassel/Kreis Düren/Cottbus/Turnow-Preilack. Einsatzkräfte der Polizei Köln haben am Dienstagvormittag (8. September) den gesuchten 48 Jahre alten mutmaßlichen Tatverdächtigen im Umfeld des Kraftwerks Weisweiler gestellt. Der Mann hatte bei seiner Festnahme weitere Sprengmittel dabei und leistete keinen Widerstand. Zudem fanden Polizisten in unmittelbarer Nähe ein im Unterholz aufgestelltes Zelt, welches mit weiteren Sprengladungen versehen war. Die Gegenstände werden derzeit durch einen Entschärfer des Landeskriminalamtes Nordrhein-Westfalen begutachtet.
Gegen den 48-Jährigen besteht ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Cottbus, die insoweit für Auskünfte zuständig ist.
Meldung von 8.26 Uhr:
Sabotage an Hochspannungsleitung in Weisweiler – Bekennerschreiben aufgefunden
Nach dem Auffinden von mehreren Abschussvorrichtungen an den Hochspannungsleitungen in der Nähe des Kraftwerks Weisweiler am Montagnachmittag (7. September) sucht die Polizei Köln im Umfeld des Tatorts weiter nach Beweisen, Spuren und dem mutmaßlichen Tatverdächtigen. Im Bereich einer der Vorrichtungen hatten die Einsatzkräfte ein weiteres Bekennerschreiben gefunden, dessen Inhalt an dieser Stelle aus taktischen Gründen nicht näher kommuniziert wird.
Beamtinnen und Beamte der Bereitschaftspolizei sind für die heutige Absuche zusätzlich angefordert worden. Des Weiteren stehen seitens des Landeskriminalamts Nordrhein-Westfalen Entschärfer vor Ort zur Verfügung, falls weitere Abschussvorrichtungen gefunden werden sollten. Die Bundespolizei Aachen unterstützt die weiteren Maßnahmen durch den Einsatz einer Drohne mit Wärmebildkamera.
Bereits am Montagabend waren während der Absuche am Kraftwerk Weisweiler gegen 21 Uhr Blitze und Knallgeräusche zu vernehmen. Dadurch möglicherweise verursachte Schäden konnten bislang nicht festgestellt werden. Der betreffende Bereich konnte wegen einsetzender Dunkelheit sowie der Vegetation nicht weiter begangen werden. Die Absuche erfolgt in den heutigen Morgenstunden.
Aufgrund der laufenden Polizeimaßnahmen bleiben die Auf- und Abfahrt der Anschlussstelle Weisweiler an der Bundesautobahn 4 weiterhin gesperrt. Die Autobahn selbst ist nicht gesperrt.
Beamtinnen und Beamte sichern momentan Spuren und Beweismittel vor Ort und prüfen, ob im Umfeld noch weitere, bislang unentdeckte, Abschussvorrichtungen aufgestellt worden sind.
Zeugen, die weitere Hinweise zu möglichen verdächtigen Gegenständen oder zum Geschehen allgemein geben können, werden gebeten, sich telefonisch unter “110” bei der Polizei zu melden. Das Hinweisportal unter dem Link: https://nrw.hinweisportal.de/ bleibt weiterhin geschaltet. (ots)
InfoKlick: Öffentlichkeitsfahndung nach Sabotage an Umspannwerken in Brandenburg und NRW





















