Zeit, Gespräche und Anteilnahme – der Befähigungskurs für die ehrenamtliche ambulante Hospiz-Arbeit bereitet die Teilnehmer/-innen auf die Unterstützung von Menschen in ihrer letzten Lebensphase vor. (Foto: Hospiz Stiftung Krefeld / Christian Kaufels)

Krefeld. „Wir wünschen uns Menschen, die eine sinnvolle und sie erfüllende ehrenamtliche Tätigkeit suchen“ – Michaela Colmie (Leitende Koordinatorin ambulanter Hospiz- und Palliativ Beratungsdienst) lädt Interessenten/-innen zu einer Info-Veranstaltung über die ambulante Hospiz-Arbeit ein.

Am Montag, 12. Oktober 2026, stellen die Koordinatorinnen des ambulanten Hospiz- und Palliativberatungsdienstes Grundzüge und Ideen der Hospiz-Arbeit sowie die ehrenamtliche Arbeit von ambulanten Hospizbegleiter/-innen vor. Insbesondere erhalten die Interessierten nähere Details über die Voraussetzungen zur Ausübung dieser Tätigkeit, wie unter anderem der Teilnahme an einem „Befähigungskurs“. Dieser umfasst rund 100 Stunden und erstreckt sich über sechs Monate.

Angehende Hospiz-Ehrenamtler/-innen werden im Kurs umfassend auf verschiedene Aspekte und Anforderungen ihrer Tätigkeit vorbereitet: Sie setzen sich mit der eigenen Endlichkeit auseinander oder üben die Kommunikation mit lebensbegrenzt erkrankten Menschen und ihren Angehörigen. Wichtig ist es, die Bedürfnisse der Sterbenden sowie der Angehörigen wahrzunehmen und auf diese einzugehen. Denn Menschen brauchen Menschen, in jeder Lebensphase!

„Hospiz-Arbeit benötigt empathische Menschen, die sich in einer durchaus auch belastenden Situation bewegen, aber auch eine sich selbst schützende Distanz bewahren können. Deswegen ist eine gründliche Vorbereitung auf die Themen wichtig“, so Michaela Colmie.

Die Info-Veranstaltung findet statt am 12. Oktober 2026, 10 bis 12.30 Uhr, im Beratungsbüro des ambulanten Hospiz-Dienstes, Carl-Wilhelm-Str. 27.

Aus organisatorischen Gründen wird um Anmeldung bis zum 6. Oktober 2026 gebeten unter Tel.: 02151 / 93 133-93 oder koordination@hospiz-krefeld.de.

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