Heinsberg. Wer am Samstag, 10. Oktober, rund um das Städtische Krankenhaus Heinsberg zahlreiche Einsatzfahrzeuge mit Blaulicht und Martinshorn sieht, muss sich keine Sorgen machen: Anlass ist eine groß angelegte Übung von Feuerwehr, Rettungsdienst, technischer Einsatzleitung des Kreises Heinsberg und Krankenhaus. Ab 10 Uhr wird ein Brandereignis im Krankenhaus simuliert, um das Zusammenspiel aller beteiligten Organisationen unter möglichst realistischen Bedingungen zu trainieren.
Neben der Brandbekämpfung stehen insbesondere die Menschenrettung, die Versorgung von Verletzten sowie die Koordination der verschiedenen Einsatzkräfte im Mittelpunkt. Auch zahlreiche Statistinnen und Statisten werden eingebunden und übernehmen die Rollen von Patienten, Besuchern oder Verletzten.
Das Szenario wird gemeinsam von Fachleuten aller beteiligten Organisationen vorbereitet. An der Ausarbeitung des Übungsdrehbuchs beteiligen sind Hans-Leo Schreinemachers und Alexander Daiker von der Feuerwehr Heinsberg, Christian Lambertz vom Rettungsdienst sowie Max Jäger, Oberarzt der Zentralen Notaufnahme des Städtischen Krankenhauses Heinsberg.
Insgesamt werden rund 120 Personen an der Übung teilnehmen. Dazu zählen Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst, Mitglieder der technischen Einsatzleitung des Kreises Heinsberg, Krankenhausmitarbeitende sowie die eingesetzten Statistinnen und Statisten.
„Solche Übungen sind unverzichtbar, um die Zusammenarbeit aller Beteiligten unter realistischen Bedingungen zu trainieren. Im Einsatzfall muss jeder Handgriff sitzen. Deshalb ist es wichtig, auch komplexe Szenarien regelmäßig gemeinsam zu üben“, sagt Hans-Leo Schreinemachers, Leiter der Feuerwehr Heinsberg.
Auch Krankenhausgeschäftsführerin Anke Thelen sieht in der Maßnahme einen großen Mehrwert: „Von einer Übung dieser Größenordnung direkt im Krankenhausumfeld profitieren alle Beteiligten, weil Abläufe getestet, Erfahrungen gesammelt und die Zusammenarbeit weiter verbessert werden kann.“
Für die Bevölkerung kann es während der Übung zu Einschränkungen kommen. Insbesondere wird die Straße „Auf dem Brand“ im Bereich des Krankenhauses zeitweise gesperrt sein. Zudem werden Einsatzfahrzeuge mit Sondersignalen unterwegs sein. Die Verantwortlichen bitten hierfür um Verständnis.
Die Übung dient ausschließlich Trainingszwecken. Für die Bevölkerung besteht zu keinem Zeitpunkt Gefahr. Ebenso wenig für Patientinnen und Patienten, da die Übung in aktuell ungenutzten Bereichen des Krankenhauses durchgeführt wird. Der regelhafte Krankenhausbetrieb wird nicht gestört.





















