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Krefeld. Bei einer gemeinsamen Ortsbegehung mit dem Vorstand des Bürgervereins Holterhöfe und dem zuständigen Ratsherrn Heinz‐Albert Schmitz (CDU) sowie Carsten von der Venn von der CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung West informierte sich Oberbürgermeister‐Kandidat Peter Vermeulen über die Lage im südwestlichsten Teil Krefelds. Zentrales Thema des Treffens war die Verkehrssituation im Wohngebiet. Hier mahnte der Oberbürgermeister‐Kandidat eine rasche Umsetzung des Ausbaus der Anrather Straße durch den Landesbetrieb „straßen.nrw“ an, um die konsequente Entwicklung von Holterhöfe als ruhiges Wohnquartier zu unterstützen.

 

In diesem Prozess müsse die Stadt die durch die Trassenverlegung frei werdenden Flächen frühzeitig beplanen, um Lärmschutzmaßnahmen zu ergreifen und insgesamt das Verkehrskonzept für den
Innenbereich von Holterhöfe zu überprüfen. Dabei müsse berücksichtigt werden, dass die Verkehrsbelastung sich seit Fertigstellung der Planungen für den Straßenumbau in den neunziger Jahren spürbar erhöht habe. Die Errichtung des Postfrachtzentrums, die Ansiedlung zahlreicher neuer Unternehmen aus der Logistikbranche im Gewerbegebiet „Am Südpark“ und nicht zuletzt die Verlegung der Absatzzentrale für die Landwirtschaft nach Kempen hätten dazu geführt, dass die Anrather Straße wesentlich stärker durch Lkw frequentiert werde, als dies in früherer Zeit der Fall gewesen sei – mit der Folge, dass auch der Verkehrslärm deutlich angestiegen sei. Dieser Entwicklung müsse die Planung Rechnung tragen.

Beim weiteren Rundgang durch die Ortschaft lobte Peter Vermeulen die Lebensqualität in Holterhöfe, dem er ein hohes Entwicklungspotenzial als Wohngebiet bescheinigte. Sehr verwundert zeigte er sich allerdings über den Zustand des städtischen Spielplatzes zwischen dem Sanddornweg und der Straße „Am Rotdorn“ im Zentrum der Ortschaft.

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