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v.l. Lukas Reuschenbach mit Felix Landes (Foto: DKV)

Oberhausen/Minsk. Als Vizeweltmeister kehrt Lukas Reuschenbach vom TC Sterkrade aus Minsk in Weißrussland von den Kanu-Rennsportweltmeisterschaften der Altersklasse U 23 zurück. Mit seinem Partner Felix Landes aus Neckarsulm musste er sich in einem spannenden Finale im Zweierkajak über 1.000 Meter lediglich der tschechischen Mannschaft knapp geschlagen geben. 250 Meter vor dem Ziel lagen noch fünf Boote aussichtsreich im Kampf um die Medaillen. Im Ziel fehlten vier Zehntelsekunden zum Sieg, aber das drittplatzierte Boot aus Russland überquerte gerade einmal eine Zehntelsekunde hinter dem Team Landes/Reuschenbach die Ziellinie. „Ein sehr hartes Rennen mit optimalem Rennverlauf“, lautete der Kommentar eines deutlich zufriedenen Lukas Reuschenbach.

Im Finale der Viererkajaks gelang die Renneinteilung leider nicht so gut wie im Zweier. Für die Mannschaft Landes/Reuschenbach zusammen mit Karl Weise aus Dresden und Tamas Gecsö aus Potsdam betrug der Abstand zu den bis dahin führenden Spaniern nach 750 Metern bereits fünf Sekunden. Auf den letzten 250 Metern konnte das deutsche Boot enorm beschleunigen und endete auf einem guten vierten Platz nur noch zwei Zehntelsekunden hinter Spanien, die schließlich hinter dem Sieger Weißrussland und dem Zweiten Ungarn die Bronzemedaille einfuhren.  

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