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Duisburg. Neben der Bekämpfung von Wohnungseinbrüchen, Eigentumsdelikten und der Straßenkriminalität lag ein Schwerpunkt auch bei der Bekämpfung von Hauptunfallursachen. Mehr als 250 Polizistinnen und Polizisten überprüften an Kontrollstellen Personen und Fahrzeuge. Dabei verlagerten die Einsatzkräfte die einzelnen Örtlichkeiten immer wieder. Beamte in Zivil bestreiften zusätzlich verdeckt das Stadtgebiet. Insgesamt kontrollierten die Beamten circa 4700 Fahrzeuge und mehr als 900 Personen. Dabei erstatten die Gesetzeshüter 302 Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen Verkehrsverstößen.

Im Stadtgebiet führten die Beamten Razzien in Gaststättenbetriebe, Spielhallen und Teestuben durch. In einem Wettbüro in Rheinhausen ging den Polizisten ein 35-jähriger Mann ins Netz, der mit 13 Tütchen Marihuana und einem verbotenen Einhandmesser angetroffen wurde. Die eingesetzten Kräfte stellten alles sicher und brachten den Täter ins Polizeigewahrsam. Nach Vernehmung führt der Staatsanwalt den Duisburger heute vor den Amtsrichter.

Ziel des polizeilichen Konzeptes war es, potentielle Täter zu verunsichern und sie fern zu halten. Allerdings auch Erkenntnisse zu gewinnen, Festnahmen durchzuführen, Verkehrsverstöße zu ahnden und polizeiliche Präsenz zu zeigen. “Durch die Verkehrskontrollen bekommen wir auch wertvolle Informationen über potenzielle Täter im Hinblick auf benutzte Fahrzeuge oder Begleitpersonen. Bereits in der Vergangenheit haben uns ähnliche Aktionen wertvolle Erkenntnisse geliefert”, betonte der Einsatzleiter, Polizeioberrat Rudolf Koenen. Mit den durchgeführten Maßnahmen erhöht die Polizei den Kontrolldruck auf reisende Täter. Gleichzeitig ist der Aktionstag ein Appell an die Öffentlichkeit verdächtige Beobachtungen zu melden. (ots)

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