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Zweimal Erholungswege im beliebten Hexbachtal: Auf Mu00fclheimer Seite (l.) und in Essen (Fotos: privat)

Mülheim/Essen. Zu den Fotos über den Wege- und Pflegezustand im gemeinsamen Essener und Mülheimer Hexbachtal passt nicht nur analog zu einer beliebten RTL-Soap ein Titel. Es ist auch ein klarer Suchbildvergleich nach dem Motto “Finde den Fehler”. Den Zustand der Wege im Hexbachtal auf Mülheimer Seite kritisiert jetzt der Stadtverordnete des BAMH (Bürgerlicher Aufbruch Mülheim), Hans-Georg Hötger.

„Während sich die Wege auf Essener Gebiet in einem hervorragenden Zustand befinden, ist das im Mülheimer Teil leider nicht der Fall“, so Hötger. Die Wege seien vermatscht. Es sei für Besucher des „Pantoffelgrüns“ ebenso wie für die zahlreichen Jogger eine echte Zumutung. Die Essener leisteten hier vorbildliche Arbeit. Die Wege seien selbst nach einem Regenguss begehbar und erst jetzt habe man von Astwerk und Blättern befreit.

„Darauf wartet man in Mülheim vergeblich“, erklärt der BAMH-Verordnete: Die marode Pferdebrücke sei jetzt abgerissen worden. Die Fundamente habe man stehenlassen. Desaströs sei die Entsorgung der Mülleimer. Da müsse man sich nicht wundern, wenn überall wilde Müllkippen entstehen. Die Hundehalter entsorgten den „Nachlaß ihrer vierbeinigen Lieblinge“ ordnungsgemäß, aber der Müll stapele sich mangels rechtzeitiger Entsorgung. „Dümpten hat nicht so viele Naherholungsgebiete. Umso wichtiger”, so Hötger, sei die ordnungsgemäße Instandhaltung. Da könne man nicht warten, bis das Konzept für Oberdümpten umgesetzt werde.”

 

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