Anzeigen

Krefeld. Es war wie jedes Jahr ein Highlight für alle Anwesenden in der Karnevalszeit im Hospiz am Blumenplatz, ein nachdenklicher und fröhlicher Moment: Das Krefelder Prinzenpaar, Tollität Dieter I. und Lieblichkeit Britta I. besuchte am Montag die Gäste und deren Angehörige sowie die hauptamtlichen und ehrenamtlichen Mitarbeiter. Sie wurden begleitet von ihren Adjutanten Georg Wanraths und Fabian Langheim.

Der Besuch des jeweils amtierenden Krefelder Prinzenpaares im Hospiz hat eine lange Tradition und ist immer Anlass für eine kleine Feier: Die Ehrenamtler hatte den Wintergarten bunt geschmückt, sich selber kostümiert und auch einige der Hospiz-Gäste waren aus ihren Zimmern in den zeitweiligen Karnevalssaal gekommen. Die Bäckerei Lomme hatte allen für die Feier Berliner Ballen gestiftet, dazu gab es Kaffee und Kaltgetränke – auch das ein oder andere Glas Sekt.

Karin Meincke, die Vorsitzende der Hospiz Stiftung Krefeld, begrüßte die Karnevalisten – und taufte Hospizleiter Alexander Henes wegen seines Bienenkostüms kurzerhand um: Er erhielt den närrischen Sessionsnamen „Majus I.“ – in Anlehnung an die allen bekannte fleißige Biene Maja.

Das Prinzenpaar präsentierte vor allen Feiernden im Wintergarten sein Sessionslied und Dieter I. dankte in seiner Ansprache den Ehrenamtlern für ihr Engagement: „Ohne Ehrenamt geht es nicht. Es ist gar nicht hoch genug einzuschätzen, was diese Menschen machen.“ Danach wandten sich Prinz und Prinzessin in Einzelgesprächen den Gästen zur Ordensverleihung zu. Sie beschäftigten sich intensiv mit den Gästen, den haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern und wurden von allen herzlich begrüßt. Dieter I. meinte zu diesem speziellen Aufzug im Karneval: „Man weiß nie, was auf einen zukommt, aber emotionale Momente gehören genauso zum Karneval wie die freudigen. Wir sind gerne gekommen. Es ist wichtig, solche Einrichtungen zu besuchen.“

Auch nach dem Abschied des Prinzenpaares wurde im Wintergarten noch nachgefeiert. 

Beitrag drucken
Anzeige