Joshua Abuaku vom LAV ist Deutscher U23-Meister über 400 m Hürden (Foto: privat)
Anzeige

Oberhausen. Ein erfolgreiches Wochenende für die Oberhausener Sportlerinnen und Sportler: So qualifizierten sich u.a. Julian Clüsserath und Jonathan Becker vom TC Sterkrade 1869 für das NRW-Team

Bei den Landesmeisterschaften im Kanu-Rennsport am vergangenen Wochenende in Köln ging es neben den Meistertiteln auch um die Qualifikation für die Auswahlmannschaft des Kanu-Verband NRW bei den Deutschen Meisterschaften Ende August in München. Neben Lukas Reuschenbach, der in Köln wegen der Vorbereitung auf die Weltmeisterschaften nicht an den Start ging, erreichten Julian Clüsserath und Jonathan Becker in der Altersklasse männliche Jugend durch ihre Leistungen im Einerkajak einen der begehrten Plätze im NRW-Team. Bei der Medaillenvergabe mussten sich die Sterkrader Rennsportler in diesem Jahr mit zwei Bronzemedaillen bei den Langstreckenwettbewerben und einem zweiten Platz bei den Kanu-Schüler-Spielen zufrieden geben.

Bei den Schüler-Spielen war Hannes Brandenburg in der jüngsten Altersklasse der Siebenjährigen nach vier Teildisziplinen punktgleich mit einem Konkurrenten aus Essen. Das bessere Ergebnis beim Langstreckenwettbewerb gab den Ausschlag, dass Hannes den zweiten Platz der Gesamtwertung belegte. Sein Bruder Max verpasste die Medaillenränge in der Altersklasse der Elfjährigen hauchdünn und wurde in der Endabrechnung Vierter, weil ihm beim Geschicklichkeitsparcours ein Fehler unterlaufen war. Karla Limberg überzeugte mit einem siebten Platz bei den elfjährigen Mädchen und Neuling Fynn Roth landete im Mittelfeld auf Platz 18 der zehnjährigen Jungen.

Bei den zwölf Jahre alten Jungen konnte sich Jonas Mattern für das A-Finale im Einerkajak über 500 Meter qualifizieren, wo er schließlich Platz neun belegte. Im Zweierkajak zusammen mit Max Reuschenbach lagen sie beim 2.000-Meter-Rennen lange auf Platz drei, aber im zweiten Teilabschnitt verdrängte das technisch überlegene Mülheimer Boot die Sterkrader auf Platz vier.

Im Kanu-Mehrkampf der Altersklasse 13 belegten Jana und Florian Bartoldus die Plätze 19 und 24. Lukas Becker war bei den 14 Jahre alten Jungen mit Platz 18 unter 34 Konkurrenten durchaus zufrieden.

In der weiblichen Jugend fuhren Ines Kemkes und Jillian Schneider beim 200-Meter-Sprint zwar in den Zwischenlauf, aber die Plätze vier und sechs reichten nicht für das Finale. Im Zweierkajak gingen Jillian Schneider und Jule Matern an den Start. Über 500 Meter gab es einen weiteren vierten Platz, aber auf der 5.000 Meter Langstrecke sicherten sie sich in einem Rennen mit vielen Führungswechseln die Bronzemedaille.

Das umfangreichste Programm hatten die Sportler der männlichen Jugendklasse zu absolvieren. Da die Ergebnisse im Einerkajak auf den Strecken über 200, 500 und 1.000 Meter in die Qualifikationswertung für die NRW-Auswahl zählten, lag hier ein besonderer Schwerpunkt. Bei den Sprintrennen langte es für Jonathan Becker und Julian Clüsserath im B-Finale zu den Plätzen 4 und 5. Über 500 Meter fuhr Clüserath im A-Finale auf Platz sechs und Becker im B-Finale auf Platz drei. Eine weitere Steigerung gelang den beiden 69ern auf den 1.000 Metern. Hier überzeugte Clüsserath mit Platz vier im A-Finale und Becker als Zweiter des B-Finales. Zusammen mit den Ergebnissen der Frühjahrsregatta in Essen war damit der Platz im zwölfköpfigen NRW-Auswahl bestätigt und zu Recht stolz streiften sich beide Jungen am Ende der Veranstaltung das vom Landestrainer überreichte NRW-Trikot über.

Der Viererkajak über 500 Meter mit Clüsserath, Becker, Raphael Kempkes und Marius Kemkes schrammte erneut an der Medaille vorbei und wurde Vierter. Im Zweierkajak über 500 Meter erreichten Clüsserath-Becker im A-Finale Platz fünf. Und im abschließenden Langstreckenrennen holten sich die beiden Sterkrader dann schließlich doch noch als Drittplatzierte die verdiente Medaille.

im abschließenden Langstreckenrennen holten sich die beiden Sterkrader Julian Clüsserath und Jonathan Becker (r.) dann schließlich doch noch als Drittplatzierte die verdiente Medaille (Foto: privat)

 

PSV Oberhausen: Wasserratten-Vergleichskampf in Gelsenkirchen und beim Landesvielseitigkeitstest (LVT) in Dortmund

Am vergangenen Wochenende machten sich zwei Sportler-Trupps des PSV Oberhausen um 7 Uhr morgens auf den Weg zur Autobahn. Unter der Leitung von Trainerin Alwine Franzolet und Couch Thomas Spliethoff ging es für 34 Schwimmerinnen und Schwimmer der E- u. D-Jugend nach Gelsenkirchen zum 18. Wasserratten-Vergleichskampf.

Zur gleichen Zeit begleitete die Trainer-Crew Jasmin Aust und Nils Dick ihre Schützlinge, bestehend aus dem fünfköpfigen Team, Lena Mackowski (Jg 08), Moritz Birk (Jg. 08), Lea Kaiser (Jg. 07) und die Geschwister Nils (Jg. 07) und Clara Engelmann Núñez (Jg. 05), die zur LVT Sichtung (Landesvielseitigkeitstest) nach Dortmund eingeladen waren und sich den anstrengenden und sportlichen Anforderung des LVT`s stellten. Lena, Lea und Moritz betraten beim LVT Neuland, was sie aber als sehr spannend und aufregend empfanden, während dem Geschwisterpaar Clara und Nils bereits bekannt war, welche Hürden zu meistern waren.

Man darf gespannt sein, wenn am 30. Juni die LVT Ergebnisse bekanntgegeben werden und drücken den fünf Sportlern fest die Daumen, dass sie für den Kader nominiert werden.

An dem 18. Wasserratten-Vergleichskampf in Gelsenkirchen nahmen 20 Vereine teil. Mit insgesamt 135 Einzel- und drei Staffelstarts stellte der PSV Oberhausen ein großes Team in Gelsenkirchen zusammen.

Die Aktiven des PSV mussten sich den 25 Metern, 50 und 100 Metern Schmetterling, Rücken, Brust und Freistil, sowie den 100 Metern Lagen stellen, zeigten dort ihr ganzes Können und verbesserten ihre alten Zeiten. In der Staffelwertung konnten die PSV Sportler in der 50m Lagenmixstaffel den 3. Platz erzielen.

Das Ergebnis zeigt, dass sich der Ehrgeiz und die Bemühungen beim Training gelohnt haben, denn mit einer ansehnlichen Bilanz von insgesamt 8 x Gold, 12 x Silber sowie 12 x Bronze, verließen sie den Wettkampfort mit reichlich Edelmetall und beendeten diese Veranstaltung zur großen Zufriedenheit der Trainer.

Folgende Aktive waren in Gelsenkirchen im Einsatz
Baumann, Lizzy Joe, Jahrgang 2008, Beckmann, Rieke Jg.2008, Birgül, Cennet, Jg. 2007, Böhm, Lea, Jg. 2007, Drumm, Jamelia, Jg. 2007, Eickmeier, Sophie, Jg. 2005, Freitag, Jolina, Jg. 2008, Guncenko, Viktoria, Jg. 2005, Jäckel, Jana, Jg. 2007, Luzius, Kristin, Jg. 2006, Neumann, Finja, Jg. 2009, Riesmeier, Thea, Jg. 2006, Schinko, Paula, Jg. 2009, Schönfeld, Freyja, Jg. 2009, Sosgornik, Madelaine, Jg. 2008, Jg. Baerwald, Nico, Jg. 2007, Baumann, Charly, Jg. 2006, Bielitzki, Hendrik, Jg. 2007, Eickmeier, Noel, Jg. 2007, Kempkens, Eric, Jg. 2008, Kroschka, Maxim, Jg. 2007, Lindner, Ben Jarod, Jg. 2009, Luzius, Vincent, Jg. 2006, Schwager, Ben, Jg. 2008, Topcu, Melih, Jg. 2006, Turnbach, Benedikt, Jg.2005

Unter der Leitung von Trainerin Alwine Franzolet und Couch Thomas Spliethoff ging es für 34 Schwimmerinnen und Schwimmer der E- u. D-Jugend nach Gelsenkirchen zum 18. Wasserratten-Vergleichskampf (Foto: privat)

 

Joshua Abuaku ist Deutscher U23-Meister über 400 m Hürden

Ein weiterer wichtiger Schritt gelingt Joshua Abuaku von der LeichtathletikVereinigung Oberhausen (LAV) auf dem Weg nach Bydgoszcz zur U23 Europameisterschaft in Polen. Mit einer erfolgreichen Titelverteidigung über 400 m Hürden bei den diesjährigen Deutschen Meisterschaften der U23 in Leverkusen und einer erneuten Laufzeit unter 51,0 Sekunden bestätigt, dass Joshua auf einem sehr guten Weg ist.

Aus 4 Vorläufen wurden am Samstag die jeweiligen Sieger und die 8 Zeitschnellsten für das A und B Finale am Sonntag ermittelt. Die Aufgabenstellung seines Trainers Heinz-Werner Belke war für Joshua zum einen Platz 1 zu erreichen und zum zweiten Körner für den A-Endlauf zu sparen. Dabei ist es natürlich sehr wichtig, nicht zu sehr auf den letzten Metern auszutrudeln um eine gute Zeit für einen guten Startplatz zu bekommen. Nach dem Aushang der Vorlauf-Einteilung war die Vorgabe Platz 1 noch ein recht leichtes Ziel. Die gute und richtige Zeit war da schon schwieriger. Am Ende aller Vorläufe hatte Joshua alles richtig gemacht und war am Ende Schnellster der Vorläufe mit 51,54 Sekunden mit der Aussicht auf eine gute Bahn im A-Endlauf.

Seinem bisher stärksten Konkurrenten der letzten Jahre, Jonas Hanßen, gelang dies nicht so ganz. Er ließ die letzten Meter zu sehr das Tempo schleifen, so das im Endlauf nur die schlechtere Bahn 6 herauskam.

Mit der Bahn 4 im Endlauf war alles gerüstet für ein gutes Finale. Seinen stärksten Konkurrenten hat er vor sich im Blick auf Bahn 6. Der Druck wurde größer als man Joshua bei der Vorstellung der Endlaufteilnehmer als Titelverteidiger und Vize-Europameister ankündigte. Der Start gelang gut und Joshua kam gut an und über die erste Hürde. Jetzt hieß es in den neuen Laufrhythmus zu kommen. Dies gelang gut bis zur Hürde 7 danach konnte er den Rhythmus nicht ganz halten, fing sich aber wieder bis Hürde 9. Ab hier war es nur noch Kampf, so Joshua nach seinem Lauf. An der letzten der 10 Hürden war Jonas sogar noch eine Handbreit vorne. Aber mit einem tollen Endspurt sicherte sich Joshua den Titel mit 13 zehntel Vorsprung. Mit 50,93 blieb er ein weiteres Mal unter 51,0 sek. und bestätigte somit die erreichte Qualinorm für Polen.

Nach dem Lauf ist bekanntlich vor dem Lauf. Am 08.07. und 09.07. sind die Deutschen Meisterschaften in Erfurt. Da wird Joshua in Absprache mit Bundestrainer und seinem Heimtrainer aufgrund der vielen Läufe der letzten Wochen aus Testzwecken nur den Vorlauf bestreiten. Denn es geht schon am Dienstag, den 11.07. weiter nach Polen mit 3 Läufen innerhalb von 3 Tagen. So ist man gut vorbereitet für die Europameisterschaft.

Mit einem tollen Endspurt sicherte sich Joshua Abuaku den Titel mit 13 zehntel Vorsprung (Foto: privat)

 

OTV Walker in Kempen

19 OTVer fuhren nach Kempen, um bei der 13. Auflage des Kempener Altstadt­laufes dabei zu sein. Alle walkten zweimal über den Rundkurs von 2,5 km durch die wunderschöne Innenstadt. Als Alternative hätten sie auch joggen oder Fahrrad fahren können.

Der Untergrund in der Altstadt bestand aus Kopfsteinpflaster – schön anzusehen, aber für die Sportler nicht so günstig, da sie auf diesem Boden schlecht gehen, rennen oder fahren konnten.

Schon zu Beginn der Wettkämpfe zeigte das Thermometer 27 Grad, die Läufe wurden zu schweißtreibenden Angelegenheiten. Gleichwohl war die Veranstal­tung gut organisiert, es gab sehr viele Getränkestände an der Strecke – und auch sehr viele Sanitäter, die alle Hände voll zu tun hatten. Etliche Sportler mussten der Hitze Tribut zollen und erreichten das Ziel nicht oder mussten hinter dem Ziel medizinisch versorgt werden.

Hauptsponsor dieser Veranstaltung ist ein Keksfabrikant, der zwei runde Kekse mit Schokolade zusammen klebt, auf der Verpackung ist ein Märchenprinz zu sehen. Somit bekam jeder Sportler mit seiner Startnummer auch eine Tüte mit Keksen. Für den Walking Day des Oberhausener Turnvereins 1873 am 10. Sep­tember wünscht sich der OTV auch einen Sponsor. Wer Interesse an dieser Sportart hat und aktiv walken oder als Sponsor auftreten möchte, melde sich bitte bei Ulrich Rupp, Tel. 0170 3458766

19 OTVer fuhren nach Kempen, um bei der 13. Auflage des Kempener Altstadt-Laufes dabei zu sein (Foto: privat)
Beitrag drucken
Anzeige