Impressionen des Herztages im St. Josef Krankenhaus (Fotos: privat)
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Moers. „Die Herzschwäche ist ein gerade in den Anfangsstadien nicht erkanntes Leiden“, so Dr. Stefan Schickel, Departmentleiter der Kardiologie am St. Josef Krankenhaus, „Sie ist eine der häufigsten Ursachen für den Tod an Herz-Kreislauferkrankungen in Deutschland.“ In den letzten Jahren gab es im Bereich der Diagnostik und auch der medikamentösen und interventionellen Therapie der Herzinsuffizienz deutlich positive Entwicklungen. Der Andrang beim 12. Moerser Herztag war dementsprechend groß. Schon lange vor Veranstaltungsbeginn kamen Interessierte, die Blutdruck, Blutzucker und Cholesterin bestimmen lassen wollten. Besonderes Interesse galt dem Ultraschall der Halsschlaggefäße, den die Ärzte der kardiologischen Klinik anboten. Wie sieht ein Herzkatheterlabor aus?

Sr. Steffi führte die Besucher und erklärte das Verfahren bei einer Herzkatheteruntersuchung. „So hatte ich mir das gar nicht vorgestellt“, meinte eine der Besucherinnen.

Herzerkrankungen und Sport? Die Experten vom Gesundheitszentrum Niederrhein gaben eine Einführung in herzgesundes Ergometertraining. Wichtig bei Herzerkrankungen ist eine gesunde Ernährung, so Ernährungsexpertin Stefanie Döbbelin. Was kann man bedenkenlos essen, wo sollte man etwas vorsichtiger sein? Durch eine Auswahl der richtigen Lebensmittel kann das Risiko für Herzerkrankungen gesenkt werden. Er die neuen Behandlungsmöglichkeiten bei Herzsschwäche informierte Dr. Stefan Schickel gemeinsam mit Dr. Thomas Reiff aus der kardiologischen Gemeinschaftspraxis. Durch zum Beispiel den Einsatz modernster Schrittmachersysteme kann eine bessere Belastbarkeit des Patienten und eine deutliche Prognoseverbesserung erreicht werden.

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