(Foto: privat)

Oberhausen. Die Osterfelder Kfz-Werkstatt Cardoc-Autoklinik hat auch in dieser  Adventszeit wieder aufgerüstet: Seit Anfang Dezember hat die Adventszeit Osterfeld erreicht. Schon bald soll das Christkind das Licht der Welt erblicken. Als Zeichen der Christen werden überall Krippen aufgebaut, in denen die Szene von vor ca. 2000 Jahren nachgestellt wird. In Osterfeld an der Ecke Lilienthalstraße und Heinestraße sind einige Tiere und die Heilige Familie unter freiem Himmel aufgebaut.

Daniel Lübbe, der Geschäftsführer der Cardoc-Autoklinik kommentiert: „Dies ist ein schönes Erlebnis für Jung und Alt. Kinder aus Nah und Fern haben in den letzten Jahren tagtäglich vor der Krippe gestanden und stimmten sich auf das Weihnachtsfest ein. Auch in diesem Jahr hatte wir schon viele Besucher – Kleine und Große.“ Morgens und abends festlich beleuchtet, erinnern die Holzfiguren im Stall an die eigenen Kindheitserinnerungen. Spaßig ist, dass „die vor der Krippe stehenden Schafe, in diesem Falle natürlich unechten, gerne von den vorbeilaufenden Hunden angebellt werden. Aber: bislang hat sich noch kein Schaf gerührt.“

Die Krippenfiguren stammen übrigens größtenteils aus dem Erzgebirge, und wurden vor vielen Jahren durch die „Märchenoma aus Suderwick“ nach Osterfeld geholt. Frau Ursula Enders (die Märchenoma) hat im Jahr 2014 wegen ihrer vielen ehrenamtlichen Tätigkeiten und Bemühungen für Kinder das Bundesverdienstkreuz überreicht bekommen.

Hans-Georg Gosda, der Vorsitzende der Werbegemeinschaft Osterfeld freut sich „wenn viele Leute stehen bleiben und sogar kurz aus Ihrem Auto aussteigen. Wenn jeder sein Haus mit Lichterketten schmückt, dann sieht Osterfeld und das Stadtbild viel festlicher aus.“ Vielleicht finden sich ja noch Nachahmer, die ebenso feierlich Ihr Eigentum gestalten.

Nachmachen ist erlaubt, und natürlich der Besuch in der Heinestraße. Morgens und abends ist der Stall beleuchtet und lädt zum Verweilen ein. Glühwein und Plätzchen muss man leider jedoch selber mitbringen.

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