Dr. Stefan Schickel, Chefarzt der Klinik für Kardiologie am St. Josef Krankenhaus (Foto: privat)
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Moers. Am 1. November starten die bundesweiten Herzwochen. In diesem Jahr sind bedrohliche Herzrhythmusstörungen, die zum plötzlichen Herztod führen können, das Thema. „Ungefähr 100.000 Menschen in Deutschland sterben jährlich am plötzlichen Herztod“, so Dr. Stefan Schickel, Chefarzt der Klinik für Kardiologie am St. Josef Krankenhaus, „Grund dafür sind in vielen Fällen tödliche Herzrhythmusstörungen.“ Der plötzliche Herztod kann jeden treffen, kommt jedoch meistens bei Menschen mittleren oder höheren Alters vor. In vielen Fällen fallen die Menschen einfach tot um, jedoch gibt es aber auch Vorzeichen wie Schmerzen in der Brust oder auch Atemnot. „Nicht jede Herzrhythmusstörung ist jedoch gleich lebensbedrohlich“, beruhigt Dr. Schickel. Welche Herzrhythmusstörungen als gefährlich gelten, was hier die Warnzeichen sind und welche Therapien angeboten werden, darüber informiert die Klinik für Kardiologie am St. Josef Krankenhaus am Mittwoch, 30. Oktober 2019 in der Zeit von 17:00 bis 19:00 Uhr. Neben Vorträgen zum plötzlichen Herztod, zu Ursachen und Prophylaxe können die Besucher sich eines Arteriosklerose-Checks der Halsschlagader sowie einem Laborcheck mit Messung von Blutdruck, Blutzucker und Cholesterin unterziehen, um ihr Risikoprofil erstellen zu lassen. Dirk Welsing, Leitung der Intensivstation, gibt praktische Übungsanleitung zur Herz-Kreislauf-Wiederbelebung.

Die Veranstaltung findet im Bistro Auszeit im Untergeschoss des Krankenhauses statt. Die Teilnahme ist kostenlos.

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