v.l. Gerd Lantermann, Leiter des Geschäftsbereichs „Liegenschaften und Bauaufsicht“ der Stadt Dinslaken- Dr. Michael Heidinger, Bürgermeister der Stadt Dinslaken - Marcel van der Velden, geschäftsführender Gesellschafter der Sportwagenvertrieb Niederrhein GmbH - Georg Spieske, Leiter der Stabsstelle „Wirtschaftsförderung“ der Stadt Dinslaken - Dr. Thomas Palotz, Bau- und Planungsdezernent der Stadt Dinslaken (Foto: privat)
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Dinslaken. Auf einer rund 9.600 m² großen Gewerbefläche an der B 8 soll in Zukunft das „Porsche Zentrum Dinslaken“ entstehen. Diese Nachricht hat Dinslakens Bürgermeister Dr. Michael Heidinger am 09.03.2020 im Rahmen eines Pressegespräches bekanntgegeben. „Nach intensiven Gesprächen haben wir mit der Sportwagenvertrieb Niederrhein GmbH, die auch das Porsche Zentrum Niederrhein betreibt, den perfekten Interessenten für die Fläche gefunden“, erklärte Heidinger. Das Unternehmen will das Grundstück erwerben und an die noch zu gründende Sportwagen Zentrum Dinslaken GmbH mit Geschäftssitz in Dinslaken verpachten. Diese wird das Porsche Zentrum Dinslaken dann betreiben.

„Das Grundstück ist ein idealer Standort“, betonte Marcel van der Velden, geschäftsführender Gesellschafter der Sportwagenvertrieb Niederrhein GmbH für das neue Porsche Zentrum Dinslaken. „Wir wollen hier eine neue Porsche Destination mit Ausstellungsfläche, Büros, eigener Werkstatt sowie Ladestationen errichten. Durch die Ansiedlung werden zunächst bis zu 25 neue Arbeitsplätze und zusätzlich pro Jahr 2 kaufmännische und 3 technische Ausbildungsplätze geschaffen. Perspektivisch sollen durch den Verkauf von jährlich 230 Neu- und 250 Gebrauchtwagen bis zu 35 Arbeitsplätze entstehen. Wir freuen uns sehr auf das Projekt und die Zusammenarbeit mit Dinslaken.“

Insgesamt hatte es nach der Bewerbung der Gewerbefläche durch die Stadt rund 50 Nachfragen nach diesem Standort gegeben. „Unternehmen verschiedenster Branchen hatten sich bei uns gemeldet“, erläuterte Dr. Thomas Palotz, Bau- und Planungsdezernent der Stadt Dinslaken. „Von Autowaschplätzen über Brunnenbau, Elektro, EDV, Natursteinbetrieben, Lagerhallen bis hin zu zentrenrelevantem Einzelhandel, der in diesem Gebiet nicht zulässig ist – es war vieles dabei.“ Und Bürgermeister Heidinger ergänzte: „Die Entscheidung ist für das Porsche Zentrum Niederrhein gefallen, weil dieses die Kriterien von Arbeits- und Ausbildungsplätzen, zu erwartendem Gewerbesteueraufkommen, hochwertiger Architektur und Bedeutung für die Gesamtstadt am besten erfüllt hat. Auch ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit, die bisher bereits vorbildlich funktioniert hat.“

Die großen Grundstücksflächen im Bereich der B8 hatte die Stadt Dinslaken bereits in den Jahren 2015 und 2016 aus privater Hand erworben. „Heute zeigt sich einmal mehr, dass dieser Weg richtig war und richtig bleibt. Es ist für Dinslaken vernünftig und zielführend, wenn die Stadt die Entwicklung von Flächen auch selbst in die Hand nimmt. Wir tun dies zügig, effizient und zu einem gesamtstädtischen Wohl“, unterstrich Palotz.

Mit dem Verkauf des Gewerbegrundstücks befassen sich am 24. März der Ausschuss für Liegenschaften und Wirtschaftsförderung und der Hauptausschuss sowie am 31. März der Stadtrat in nicht-öffentlicher Sitzung.

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