Vanessa Werner (li) und Jennifer Schirlau (re), Mitarbeiterinnen des Mobilen Service der STOAG, mit den neuen Schutzvisieren (Foto: STOAG)
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Oberhausen. Der 3D-Drucker ist ununterbrochen im Einsatz. Seit einer Woche produziert die STOAG Plastikvisiere, die als zusätzlicher Schutz gegen das Coronavirus getragen werden können. Die Anregung, die Schutzvisiere zu produzieren, kam von einem Mitarbeiter der Werkstatt.

Bundesweit gibt es private Besitzer von 3D-Druckern und Unternehmen, die diese Visiere als Schutz herstellen. Vorteilhaft ist, dass ein Visier zusätzlich die Augen schützt, denn das Virus kann auch über die Bindehaut übertragen werden, zudem hält das Plastik die Tröpfchen in Richtung eigenes Gesicht ab.

Für die STOAG bedeutet dies den Einstieg in den 3D-Druck. Die Produktion der Kunststoffhalterungen wird im Bereich der STOAG-Nachrichtentechnik durchgeführt. Die Mitarbeiter überwachen die Druckzeit, experimentieren mit Temperaturen und Material und bringen anschließen die Folien und Gummibänder an.

„Zuerst statten wir die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unseres Mobilen Service und die Fahrscheinkontrolleure aus“, so STOAG-Pressesprecherin Sabine Müller. „Sie haben unmittelbar Kundenkontakt und sind besonders zu schützen. Gerne stellen wir im Anschluss auch Institutionen und Einrichtungen unsere selbstproduzierten Schutzvisiere zur Verfügung.“ Ab Montag sind in den Fahrzeugen der STOAG wieder Mitarbeiter unterwegs, die insbesondere die Einhaltung der Maskenpflicht und das Vorhandensein von Fahrscheinen prüfen.

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