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Kreis Wesel. DRK-Kreisverband Niederrhein begrüßt positive Signale zur Gründung einer Rettungsdienstschule im Kreis Wesel – „Haben großes Interesse, Ausbildung von Notfallsanitätern in eigener Schule auszubauen“

Seit zwei Jahren setzt sich der DRK-Kreisverband Niederrhein dafür ein, eine Schule für die Ausbildung von Notfallsanitätern im Kreis Wesel zu etablieren. „Rund 100 Mitarbeiter sind im Rettungsdient des Kreises für uns tätig. Deshalb haben wir natürlich auch großes Interesse daran, die Ausbildung von Notfallsanitätern zu verstärken. Ziel ist, der Personalfluktuation entgegenzuwirken, die beispielsweise durch Renteneintritte entsteht“, umreißt Jan Höpfner, Vorsitzender des DRK-Kreisverbands Niederrhein die Intention.

 

Ausbildung bislang in Düren oder Düsseldorf

Der DRK-Kreisverband Niederrhein bildet bereits seit 2017 Rettungsassistenten zum Notfallsanitäter umfangreich weiter. Jedes Jahr kommen vier Auszubildende zum Notfallsanitäter hinzu, die die dreijährige Ausbildung starten. Bislang sind alle ausgebildeten Notfallsanitäter weiterhin im Kreis Wesel tätig sein.

„Aktuell fahren unsere Auszubildenden zu unseren Kooperationspartnern in den Kreis Düren“. Dort betreibt der DRK-Landesverband Nordrhein einen von drei Schulstandorten für die Ausbildung von Notfallsanitätern.

 

Sofort startklar

Um die Ausbildung im Kreis Wesel zu etablieren, hat der DRK-Kreisverband zusammen mit dem Landesverband schon frühzeitig Kontakt sowohl zum Kreis Wesel als auch zu möglichen Standorten und Krankenhäusern aufgenommen. „Die Landesschule des DRK-Landesverbandes ist die größte Ausbildungsstätte für Notfallsanitäter in NRW. Gemeinsam mit der Landesschule  könnten wir sofort im Kreis Wesel starten“, zeigt Andreas Bußmann auf.

 

Positive Reaktionen

In Gesprächen mit den Landtagsabgeordneten Charlotte Quik und René Schneider, sowie dem CDU-Landratskandidaten Ingo Brohl hat der DRK- Kreisverband ebenfalls nur positive Rückmeldungen zu seiner Initiative erhalten. „Umso mehr begrüßen wir, dass jetzt auch der SPD-Landratskandidat Peter Paic das Vorhaben unterstützt. Zu einem Gespräch haben wir bereits eingeladen“, sieht Jan Höpfner den Plan auf einem guten Weg.

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