Gute Laune herrscht bei den Lintforter Zweitligaspielerinnen nach drei Siegen in drei Testspielen (Foto: Martin Zilse)
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Kamp-Lintfort. Gleich drei Siege gab es für die Handballerinnen des TuS Lintfort. Das Team von Bettina Grenz-Klein konnte alle seine Spiele gewinnen. Gegen KRAS Voldendam aus der niederländischen Ehrendivision gab es in einer zähen Partie am Ende einen klaren 30-21 Erfolg. Die Gäste aus den Niederlanden erwiesen sich vor allem in der zweiten Halbzeit als kampfstarke Mannschaft und Lintfort agierte teilweise nicht konzentriert genug. „Das war sicher kein gutes Spiel meiner Mannschaft, aber wir haben uns immer wieder aufgerafft und am Ende doch deutlich gewonnen“ zeigte sich Grenz-Klein nachher kritisch.

Im zweiten Spiel am Samstag gab es dann gegen den Ligakonkurrenten BTV Wuppertal einen hart umkämpften 33-31 Erfolg. In einem Test auf Augenhöhe wollte keine der beiden Mannschaften verlieren und so entwickelte sich ein hektisches Spiel. „Wir waren vor allem in der ersten Halbzeit zu sehr beeindruckt, mit welch brutaler Härte die Gäste agiert haben“ fand Grenz-Klein nachher klare Worte.  „Ich bin schon froh, dass sich da niemand verletzt hat“ ärgerte sie sich. Allerdings hatte ihre Mannschaft auch zu pomadig agiert und eine schwache Rücklaufmoral an den Tag gelegt. Beyeröhde bestrafte dies mit vielen einfachen Gegenstoßtoren.

Am Sonntag gab es einen klaren 30-17 Erfolg gegen HV Fortissimo, Aufsteiger in die niederländische Ehrendivision. „Da haben wir uns deutlich lauffreudiger gezeigt und ich war überrascht, dass wir so spritzig waren“ freute sich Grenz-Klein über die ordentliche Leistung ihres Teams. Vor allem nach der Pause agierte Lintfort sehr konzentriert und setzte sich von 14-9  auf 22-10 ab.

„Ich bin mit meinen Spielerinnen zufrieden. Alle hatten gute Momente und haben sich ordentlich präsentiert. Von den Neuen sind sicherlich Dana Gruner, die bisher sehr gute Spiele gezeigt hat und Jule Samplonius schon richtig weit. Jule agiert im Rückraum, als wäre sie schon lange bei uns und ist sehr sicher im Abschluss“ fand die Trainerin dann ein positives Fazit aus dem intensiven Wochenende.

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