v.l. Lea Heuvelmann, Dr. Dominik Pichler, Christina Göcke, Johannes Baaken (Foto: © Sabrina Brünkmans / Wallfahrtsstadt Kevelaer)

Kevelaer. Dem einen oder anderen wird das neue Fahrzeug des Betriebshofs im Straßenbild bereits aufgefallen sein. Durch den bekannten Orangeton lässt es sich dem städtischen Betriebshof eindeutig zuordnen, doch das neue Gefährt mutet deutlich futuristischer an. Angeschafft wurde der Kleintransporter STAMA Maestro des Herstellers GMR.

Mit dem Kipper kann bei einer Reichweite von über 100 km eine Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h erreicht werden. Einen Arbeitstag übersteht die Batterie des Fahrzeugs somit ohne Probleme.

Eingesetzt wird das Fahrzeug vorrangig für gärtnerische Tätigkeiten in der Innenstadt und in den Außenanlagen am Gradierwerk. Neben der Vermeidung von CO2-Emissionen kommt den Anwohnern und Besuchern dabei besonders zugute, dass das E-Fahrzeug deutlich geräuschärmer unterwegs ist, als die bekannten Verbrenner.

„Wir halten uns zu den Entwicklungen auf dem Markt der E-Nutzfahrzeuge regelmäßig auf dem Laufenden und Prüfen vor der Anschaffung neuer Fahrzeuge, ob ein ausscheidender Verbrenner durch ein Elektrofahrzeug ersetzt werden kann“, sagt Betriebshofsleiter Johannes Baaken. Dabei spielt neben der Leistung und den Kosten auch eine Rolle, ob sich die zuständigen Mitarbeitenden den Umgang mit einem E-Fahrzeug vorstellen können. Schließlich sind sie es, die täglich mit diesem arbeiten.

Das Landesprogramm progres.nrw – Emissionsarme Elektromobilität soll die Erreichung der Klimaschutzziele im Verkehrssektor unterstützen. 40% der Anschaffungskosten für das neue Elektrofahrzeug am Betriebshof konnten aus diesem Programm finanziert werden.

Beitrag drucken
Anzeigen