Als Dankeschön überreichten OB Dr. Stephan Keller und Stadtdirektor und Krisenstabsleiter Burkhard Hintzsche Präsente an Oberfeldwebel Florian Hayn und Oberstabsgefreiten Swen Albrecht, stellvertretend für ihre Kameradinnen und Kameraden (Foto: © Landeshauptstadt Düsseldorf/Melanie Zanin)
Anzeige

Düsseldorf. Bundeswehr unterstützte zwei Monate bei Corona-Schnelltests in Alten- und Pflegeeinrichtungen – Einsatz der Soldatinnen und Soldaten in der Kontaktpersonennachverfolgung geht weiter

Zwei Monate war die Bundeswehr in 30 Düsseldorfer Pflegeeinrichtungen im Einsatz und unterstützte bei der Durchführung von Corona-Schnelltests. Am Sonntag, 25. April, endete ihr Einsatz, der vom Amt für Soziales gemeinsam mit der Feuerwehr und der Bundeswehr koordiniert wurde. Die Unterstützung von rund 20 Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr bei der Kontaktpersonennachverfolgung im Gesundheitsamt wurde hingegen vorerst bis zum 28. Mai 2021 verlängert.

“Ich bin sehr dankbar für den Einsatz der Bundeswehr, denn die Pflegeeinrichtungen wurden dadurch spürbar entlastet und wir konnten während dieser Zeit genug Freiwillige für die Testungen gewinnen. Es war eine sehr gute Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten in dieser schwierigen Zeit”, sagte Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller. Er bedankte sich persönlich bei Oberfeldwebel Florian Hayn und beim Oberstabsgefreiten Swen Albrecht vor dem Düsseldorfer Rathaus und überreichte ihnen ein kleines Präsent als Dankeschön, das sie stellvertretend für ihre Kameradinnen und Kameraden entgegennahmen.

Bis zu 43 Soldatinnen und Soldaten leisteten in den Pflegeeinrichtungen Amtshilfe und führten täglich Hunderte Testungen durch. Bei diesen Testungen unterstützen jetzt Freiwillige, die sich im Rahmen des Förderprogramms der Bundesagentur für Arbeit “Unterstützung für Corona-Tests in Pflegeeinrichtungen” engagieren möchten. Dem Amt für Soziales liegen mit Stand 20. April 2021 insgesamt 432 Meldungen von Freiwilligen vor, von denen bereits 55 an 21 Düsseldorfer Pflegeeinrichtungen vermittelt werden konnten, die hierzu einen Bedarf angemeldet hatten.

Bei diesem Programm können sich neben Personen aus medizinischen, pflegerischen und sonstigen Heilberufen oder mit einer sozialen Ausbildung auch geeignete Personen ohne medizinische Vorbildung bei der Bundesagentur für Arbeit melden, um Pflegeeinrichtungen bei den Corona-Schnelltestungen zu unterstützen. Die Bundesagentur für Arbeit leitet die Meldungen von Freiwilligen täglich an das Amt für Soziales weiter. Das Amt für Soziales übernimmt bei diesem Förderprogramm die Vermittlung der Freiwilligen an die Pflegeeinrichtungen. Das DRK wurde von der Bundesagentur für Arbeit mit der Schulung der Freiwilligen beauftragt. Weitere Informationen unter: www.arbeitsagentur.de/corona-testhilfe

Beitrag drucken
Anzeigen