Große Freude herrschte beim TuS Lintfort nach dem klaren 36-26 Erfolg gegen den Tabellenzweiten aus Herrenberg (Foto: privat)
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Kamp-Lintfort. Ausschließlich Siege gab es in diesem Jahr für die Zweitligahandballerinnen des TuS Lintfort in eigener Halle. „Das wir so eine Serie bei Heimspielen haben, ist fast nicht zu glauben“, rieb sich TuS Trainerin Bettina Grenz-Klein nach dem Spiel verwundert die Augen. Der 36-26 Erfolg gegen den Tabellenzweiten aus Herrenberg war das fünfte Heimspiel in Folge, das der TuS mit mindestens zehn Toren Unterschied gewonnen hat. Und zudem auch der dritte Erfolg in Heimspielen gegen die Top-Drei Teams aus Berlin, Zwickau und Herrenberg in diesem Jahr.

Lintfort begann sehr druckvoll und verschaffte sich mit einer guten Startphase eine 5-2 Führung. Dann nutzen die Gäste aber die Unordnung beim TuS während einer Zeitstrafe und konnten ausgleichen. „Gefühlt war das unser erstes Foul und das gleich mit einer Zeitstrafe zu ahnden, war schon ungewöhnlich und überzogen“, ärgerte sich Bettina Grenz-Klein über die ungewöhnliche Verteilung der Strafen im ersten Durchgang. In der Folge spielte Lintfort weiter druckvoll und baute die Führung bis zur Pause auf 18-12 aus.

„Herrenberg hatte natürlich personelle Probleme und konnte nicht mit dem vollständigen Kader anreisen. Aber wir haben das seriös gespielt und im Rückraum außergewöhnlich gut agiert“, erklärte Grenz-Klein nach dem Spiel zufrieden. Naina Klein und Jule Samplonius kamen am Ende beide auf 11 Tore und waren durch die Abwehr der Gäste nie zu bremsen. Als Lintfort beim 26-16 erstmals mit zehn Toren in Führung lag, war die Partie endgültig entschieden. „Ich habe mich gefreut, dass auch die vielen Wechsel in der zweiten Halbzeit keinen Bruch gebracht haben und dass meine Mädels die letzten beiden Auswärtsniederlagen so gut weggesteckt haben“, freute sich die Trainerin nach dem Spiel.  Mit dem Erfolg gegen Herrenberg hat Lintfort einen wichtigen Schritt gemacht, den guten vierten Platz in der Tabelle zu verteidigen. „Und wir haben ja auch noch zwei Heimspiele“, wies Lintforts Trainerin nach dem Spiel mit einem Lächeln auf die noch anstehenden restlichen Spiele hin.

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