Thomas Mahlberg (Foto: privat)
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Duisburg. Bereits Tage vor der Silvesternacht ereigneten sich mehrere bedenkliche Zwischenfälle mit pyrotechnischem Feuerwerk in Duisburg-Hochfeld, vor allem an der Wanheimer Straße im Bereich der Pauluskirche. Dabei wurden der Straßenverkehr im Allgemeinen – hier insbesondere die Straßenbahn – aber auch Passanten von Chaoten durch den Einsatz von Böllern und Raketen gefährdet. Sach- und Personenschäden wurden dabei billigend in Kauf genommen. In der Silvesternacht musste dann sogar eine Hundertschaft der Polizei anrücken, um chaotische Zustände am Platz vor der Pauluskirche aufzulösen. Auch auf dem Bürgermeister-Bongartz-Platz in Duisburg-Hochheide hatten sich an Silvester mehrere Personengruppen offenbar mit pyrotechnischen Mitteln eine Auseinandersetzung geliefert, sodass Rettungskräfte und Ordnungshüter eingreifen mussten und dabei selbst Ziel der Attacken wurden.

Die CDU-Ratsfraktion Duisburg ist empört über diese Ereignisse und fordert Konsequenzen. „Von Jahr zu Jahr scheinen sich derartige Gewalt-Exzesse zuzuspitzen. Bilder von regelrechten Straßenschlachten sind mittlerweile Gegenstand der Berichterstattung in Deutschland, bei denen auch Rettungs- und Ordnungskräfte mit Feuerwerk gezielt attackiert werden. Die Vorfälle in Duisburg müssen aufgearbeitet und vorbeugende Maßnahmen ergriffen werden, damit sich in unserer Stadt derartige Szenen nicht wiederholen“, macht der CDU-Ratsfraktionsvorsitzende Thomas Mahlberg deutlich.

Neben der konsequenten Ermittlung und Verurteilung dieser Straftaten mit aller Härte des Gesetzes ist nach Ansicht der CDU-Ratsfraktion Duisburg das Thema Videoüberwachung zu diskutieren. Außerdem verspricht die Ausstattung der Ordnungs- als auch Rettungskräfte mit Kameras die Vereitelung von Übergriffen durch Abschreckung und auch die Sicherung von Beweismaterial zur Aufklärung von Straftaten.

Dazu Thomas Mahlberg: „Wir als CDU-Ratsfraktion fordern zur Kriminalitätsbekämpfung seit Jahren die konsequente Videoüberwachung von neuralgischen Bereichen in der Stadt, um Straftaten vorzubeugen oder zu verfolgen. Bei besonderen Gefährdungslagen wie den Feierlichkeiten zum Jahreswechsel sollte angesichts der Ereignisse zumindest eine temporäre Videoüberwachung von Plätzen, so dem Platz vor der Pauluskirche in Hochfeld oder dem Bürgermeister-Bongartz-Platz in Hochheide möglich sein und Anwendung finden. Außerdem halten wir es für erforderlich, alle Einsatzkräfte in Duisburg zum Schutz und aus Ermittlungsgründen mit den sogenannten Body-Cams auszurüsten, sowie die Einsatzfahrzeuge mit Dash-Cams. Die CDU-Ratsfraktion Duisburg wird sich politisch einsetzen, damit dies realisiert werden kann.“

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