(Foto: Stadt Geilenkirchen)
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Geilenkirchen. In der Nacht von Freitag, den 27.01. auf Samstag, den 28.01.2023 wurde die Sitzbank gegen Ausgrenzung, die vor dem Jüdischen Friedhof am Anita-Lichtenstein-Platz steht, mutwillig zerstört und aus der Verankerung gerissen. Anwohnende haben die Stadt Geilenkirchen am heutigen Tag über die Tat in Kenntnis gesetzt. Eine Strafanzeige wurde bereits bei der Polizei gestellt.

Behindertenbeauftragter Heinz Pütz zeigt sich vor Ort hierüber erschüttert und traurig. „Es ist völlig unverständlich, dass Menschen zu so etwas überhaupt fähig sind und ein Symbol gegen Ausgrenzung mutwillig zerstören. Dass dies am Holocaust-Gedenktag geschehen ist, macht mich sehr nachdenklich.“

Inzwischen hat der städtische Bauhof die Sitzbank abgeholt und wird sie wiederherrichten. Anschließend wird sie erneut an ihrem ursprünglichen Standort aufgestellt. So stehen bald wieder sieben Bänke zum gemeinsamen „Platz nehmen“ zur Verfügung.

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