(Foto: Tobias Rehbein/https://unsplash.com/de/fotos/CZ_HwDtvEus)
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Düsseldorf. In Düsseldorf hat sich die Stimmung im Laufe der Saison immer wieder verändert. Jedes Mal, wenn Fortuna gewonnen hat, gab es neue Hoffnung, aber bei jeder Niederlage war die Enttäuschung groß. Das große Ziel: Rückkehr in die Bundesliga. Die hohe Leistungsdichte in der 2. Bundesliga macht das Unterfangen zu der erwartet schweren Aufgabe.

Die Spannung im Aufstiegskampf sorgt auch im Bereich der Sportwetten für hohe Attraktivität. Das Team von Daniel Thioune wird bis Saisonende kämpfen, damit in der kommenden Spielzeit eine Bundesliga Wette auf die Spiele der Fortuna möglich ist. Nach einer zuletzt aufsteigenden Formkurve schnuppern die Düsseldorfer wieder am Aufstieg in die höchste Spielklasse des deutschen Fußballs.

Zum Saisonendspurt in Top-Form: Fortuna Düsseldorf im Aufstiegsrennen

Nach einer Hinrunde mit vielen Höhen und Tiefen hofft der Verein aus Nordrhein-Westfalen, dass die Mannschaft zumindest im Saisonendspurt konstant Top-Leistungen abliefern kann. Trainer Daniel Thioune hat diesbezüglich ein gutes Gefühl und will mit seinem Team bestmöglich aus der Länderspielpause starten, um die Tabellenspitze noch einmal ernsthaft angreifen zu können.

Von Vorteil ist für die Düsseldorfer, dass sich die allgemeine Personalsituation langsam entspannt – also rechtzeitig vor der entscheidenden Phase der Saison. Zwar können Innenverteidiger Tim Oberdorf und Linksverteidiger Nicolas Gavory aufgrund von längerfristigen Verletzungen noch nicht am Teamtraining teilnehmen, ansonsten kann Cheftrainer Thioune allerdings aus dem Vollen schöpfen.

Dementsprechend freut sich der deutsche Fußballlehrer über viele gesunde Spieler, die ihm zur Verfügung stehen. Vor allem mit Blick auf die eigene Bank wird der aktuelle Zustand des Kaders zu einer echten Luxus-Situation für den Trainer. So hat Thioune inzwischen die Möglichkeit, jederzeit von der Bank zusätzliche Qualität ins Spiel zu bringen und damit das Spiel positiv zu beeinflussen.

Der ehemalige Trainer vom HSV und vom VfL Osnabrück ist glücklich darüber, dass es nun auch Spieler gibt, die zwar weniger Spielzeit haben, aber bei Einsatzzeit sofort liefern und das Team besser machen. In den nächsten Wochen soll Fortuna Düsseldorf weiterhin von der starken und breiten Bank profitieren. Thioune selbst glaubt, dass ihm aufgrund der Qualität des eigenen Kaders eigentlich keine Fehlentscheidung in Bezug auf die Mannschaftsaufstellung passieren kann.

Hoffnungsträger Daniel Thioune: Mit jungem Trainer zurück ins Oberhaus

Dass die sportliche Führung von Fortuna Düsseldorf mit dem Chef-Trainer Daniel Thioune absolut zufrieden ist, zeigte die Vertragsverlängerung im Frühjahr. Dort wurde der Vertrag mit dem 48-Jährigen bis ins Jahr 2025 verlängert. Thioune übernahm die Mannschaft im Februar 2022 und führte Fortuna in der letzten Saison aus dem Abstiegskampf bis auf einen beruhigenden zehnten Tabellenplatz der 2. Liga. Zuvor trainierte Thioune zunächst den VfL Osnabrück von 2017 bis 2020, um dann zum HSV zu wechseln, den der deutsche Fußballlehrer von 2020 bis 2021 betreute.

Nun plant Fortuna Düsseldorf langfristig mit Daniel Thioune als Chef-Trainer und hat daher seinen Vertrag frühzeitig verlängert. Auch die Verträge seiner Co-Trainer Jan Hoepner und Manfred Stefes wurden erweitert. Der Vorstand Sport Klaus Allofs betonte, dass Thioune perfekt zum Verein passe und der junge Fußballlehrer die ideale Person sei, um die ambitionierten eigenen Ziele zu erreichen.

Thioune selbst äußerte sich überzeugt von der Fortsetzung der Zusammenarbeit und erklärte, dass er mit der Mannschaft weiterhin hart arbeiten werde, um auch sich selbst den Traum zu verwirklichen, in der Bundesliga als Cheftrainer zu arbeiten.

Fehlende Konstanz: Ist der Aufstieg in der laufenden Saison realistisch?

Noch vor wenigen Wochen klang die allgemeine Stimmungslage rund um Fortuna Düsseldorf eher danach, dass der Klub von der Düssel in dieser Saison nicht den Aufstieg in die 1. Bundesliga schaffen wird. Zu groß sei der Rückstand auf die Aufstiegsplätze und das Spitzentrio aus Heidenheim, Hamburg und Darmstadt.

Fortuna Düsseldorfs Trainer Daniel Thioune hat die Mannschaft im letzten Jahr stark verbessert. Aus Abstiegskampf wurde ein bisher souveräner Platz im oberen Tabellendrittel. Damit gibt sich der Verein allerdings nicht zufrieden. Thioune betonte jedoch, dass es wichtig sei, demütig zu bleiben und nicht zu vergessen, woher der Verein in der vergangenen Spielzeit kommen.

Dafür muss sich noch dies und das ändern. Als größte Baustelle gilt, dass Fortuna in großen und entscheidenden Spielen zu oft scheiterte. Selbst in Unterzahl gelang es der Mannschaft nicht, gegen ein Topteam der Liga einen Sieg zu holen.

Auch die fast schon traditionelle Auswärtsschwäche der Fortunen gilt es zu überwinden. Nur, wenn der Verein sowohl bei Heim- als auch bei Auswärtsspielen konstant punktet, ist ein Aufstieg realistisch. Diesbezüglich vermissen Thioune und auch die Vereinsbosse bei einigen eigenen Leistungsträgern die letzte Gier – von diesen Spielern müsse man sich im Sommer trennen.

Prognose: Wie stellt sich die Fortuna perspektivisch auf?

Schafft Düsseldorf in diesem Jahr nicht mehr die Aufholjagd und verpasst so erwartungsgemäß den diesjährigen Aufstieg, wird es spätestens in der nächsten Saison hohe Erwartungen des Umfelds geben. Daher müssen jetzt Entscheidungen für die Zukunft getroffen werden, um schnell eine Mannschaft aufzubauen, die perspektivisch aufsteigen kann. Thioune betonte bereits, dass Veränderungen im Kader notwendig seien, um in der nächsten Zweitligasaison um die ersten Plätze mitspielen zu können.

Nach unten könne nicht mehr viel passieren, also müsse man jetzt schauen, was die Mannschaft für die nächste Saison in der zweiten Liga braucht. Dementsprechend sind dann nicht nur Trainer Daniel Thioune, sondern vor allem auch Manager Klaus Allofs und Sportdirektor Christian Weber gefragt. In den kommenden Tagen und Wochen muss geklärt werden, wer beim Verein bleiben und wer gehen soll, um in der nächsten Saison aufzusteigen.

Anders als im vergangenen Sommer beim Transfer-Hickhack um den ehemaligen Leistungsträger Khaled Narey, müssen die Verantwortlichen dieses Mal schnell handeln. Der Verein setzt dabei natürlich weiterhin voll auf Trainer Thioune.

Fazit: Düsseldorf und das Traumziel Bundesliga

Fortuna Düsseldorf gilt als großer Traditionsverein im deutschen Fußball, welcher in der Vergangenheit bereits viele Jahre im deutschen Oberhaus gespielt hat. Kein Wunder, dass die Fans sich nach dem Aufstieg sehnen. Die anschließende Feier wäre sicher eines der größten Events des Jahres.

Doch die aktuelle Realität sieht momentan eher so aus, als ob Fortuna Düsseldorf ein weiteres Jahr in der 2. Bundesliga um den Aufstieg kämpfen wird. In dieser Saison wäre ein Aufstieg fast ein kleines Fußballmärchen.

Um langfristig in die Bundesliga zurückzukehren, muss der Verein strategisch planen und gezielte Investitionen tätigen. Es braucht eine wettbewerbsfähige Mannschaft, die auf dem Platz überzeugt und die Fans begeistert. Eins ist sicher: Die Stadt Düsseldorf sehnt sich danach, dass der Fortuna in Zukunft der Sprung zurück in die Bundesliga gelingt.

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