(Foto: Bundespolizei)
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Essen. Am gestrigen Morgen (2. November) blockierte ein Baum die Bahnstrecke in Essen-Dellwig, welcher aufgrund des starken Sturms auf die Gleise gefallen war. Dabei wurde der Zug beschädigt. Die Reisenden blieben unverletzt.

Gegen 05:20 Uhr meldete der Lokführer der RB 35 (Duisburg-Gelsenkirchen), dass er kurz vor dem Bahnhof Essen-Dellwig einen Schlag an der Frontscheibe des Zuges verspürt habe. Bei dem Zusammenstoß habe die Regionalbahn eine Geschwindigkeit von ca. 120 km/h gehabt. Der Bahnmitarbeiter habe unverzüglich eine Schnellbremsung eingeleitet. Zu dem Zeitpunkt befanden sich 30 Reisende in dem Zug. Eine Streckensperrung wurde unverzüglich veranlasst. Bundespolizisten stellten auf Höhe des Brammenrings einen umgefallenen Baum fest. Dieser lag quer über den Gleisbereich. Ein abgetrennter Ast wies Brandspuren auf, welche durch den Zusammenprall entstanden waren. An der Frontscheibe der Regionalbahn stellten die Polizisten bei genauerer Betrachtung zudem Abrieb des Astes fest. Aufgrund des erhöhten Sturmes am gestrigen Tag ist der Baum vermutlich zuvor auf die Gleise gestürzt.

Der Notfallmanager der Deutschen Bahn stellte fest, dass der Stromabnehmer durch den Zusammenstoß beschädigt wurde und der Zug deshalb nicht mehr selbstständig weiterfahren konnte. Eine angeforderte Lok schleppte diesen später ab.

Die Beamten evakuierten die Reisenden und brachten diese zu der angrenzenden Straße, sodass bereitgestellte Taxen diese anschließend zum Essener Hauptbahnhof beförderten. Die Evakuierung war gegen 07:30 Uhr abgeschlossen. Anschließend wurde der umgefallene Baum beseitigt. Es kam zu erheblichen Verzögerungen des Bahnbetriebs. (ots)

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