(Foto: TuSEM)
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Essen. Nach der knappen Heimniederlage gegen den Tabellenführer VfL Potsdam (21:25) will der TuSEM Essen die ersten Punkte im neuen Jahr einfahren. Am Sonntag (18. Dezember) bietet sich den Essenern im Heimspiel gegen den HC Elbflorenz Dresden die nächste Möglichkeit. Anwurf ist um 17 Uhr.

Nach der langen Winterpause inklusive Europameisterschaft im eigenen Land war die Vorfreude bei den Essenern auf den gewohnten Zweitliga-Handball groß. 2073 Zuschauer waren am vorletzten Freitag in die Sporthalle am Hallo gekommen, wo sich der Spitzenreiter aus Potsdam die Ehre gab. Am Ende gewannen die Gäste die umkämpfte Partie, während die Essener mit leeren Händen dastanden. Dabei war für die Jungs von Cheftrainer Michael Hegemann mehr drin gewesen. Nach einer schwachen ersten Halbzeit steigerten sich die Essener in Durchgang zwei, verpassten es aber, die Partie auf ihre Seite zu ziehen. Hegemann selbst konnte dennoch Positives aus dem Auftritt seiner Mannschaft ziehen: „Ich denke, dass unser Tempospiel teilweise ordentlich funktioniert hat. Wir haben phasenweise gute Aktionen kreiert und konnten unsere Kreisläufer gut ins Spiel einbinden.“

Das Hinspiel ging knapp an Dresden – Hegemann erwartet „hochmotivierte Gäste“

Am Sonntag erwartet die Essener erneut eine schwierige Aufgabe. Mit dem HC Elbflorenz Dresden reist der aktuelle Tabellensiebte ins Ruhrgebiet. Die Mannschaft von Cheftrainer Andre Haber bot am vergangenen Spieltag dem Spitzenteam aus Hamm die Stirn, verlor in der heimischen Arena aber mit 26:30. Jahresübergreifend verloren die Ostdeutschen drei Ligaspiele in Folge, stehen aber mit 20:20 Punkten im gesicherten Mittelfeld der Tabelle. Auch das Hinspiel ging an die Sachsen. Beim 24:26 aus Essener Sicht im September 2023 war die Partie lange Zeit umkämpft, ehe sich die Dresdener letztlich knapp durchsetzen. Für Hegemann ist das Hinspiel ein Indiz dafür, dass seine Schützlinge den Gästen durchaus Paroli bieten können: „Elbflorenz kommt nach der knappen Niederlage gegen Hamm sicherlich hochmotiviert zu uns. Im Hinspiel waren wir lange Zeit auf Augenhöhe. Wir hoffen, dass wir am Sonntag die Partie für uns entscheiden können.“ Die Statistik sollte den Essenern auf alle Fälle Mut machen können. Dresden hat noch nie eine Partie in Essen gewinnen können, in fünf Partien daheim gingen die Essener jedes Mal als Sieger vom Platz. Geht es nach Hegemann und den Seinen, wird diese Serie am Sonntag ausgebaut. Der TuSEM freut sich über jeden Fan, der sich am frühen Sonntagabend auf den Weg macht, um die Jungs vor Ort zu unterstützen. Tickets gibt es unter tusemessen.de/tickets und an der Abendkasse. Der Spieltag wird präsentiert von Westenergie. Für alle Daheimgebliebene besteht die Chance, die Partie bei DYN zu verfolgen.

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