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Elmar te Neues (Vizepräsident der IHK Mittlerer Niederrhein) und Petra Pigerl-Radtke (Geschäftsführerin Aus- und Weiterbildung) präsentieren an der Glockenspitz eines der vier Kampagnenmotive „In drei Jahren Weltklasse“ (Foto: IHK)

Krefeld. Florian, Tanita, Ridvan und Nadine sind kaum zu übersehen. Aufmerksamen Krefeldern werden die Fotos der vier Auszubildenden an einer der großen Werbetafeln im Stadtgebiet vielleicht schon aufgefallen sein. Die vier jungen Leute werben für die Kampagne „In drei Jahren Weltklasse“, mit der die Industrie- und Handelskammern in NRW, darunter auch die IHK Mittlerer Niederrhein, und das Landesarbeitsministerium die Attraktivität der beruflichen Ausbildung in Nordrhein-Westfalen hervorheben wollen. Dabei stehen die Ausbildung zum Immobilienkaufmann (Florian), zur Servicekauffrau für Luftverkehr (Tanita), zur Fachkraft Industrieservice (Ridvan) und zur Fachkraft für Veranstaltungstechnik (Nadine) stellvertretend für rund 270 staatlich anerkannte Ausbildungsberufe, für die sich Jugendliche entscheiden können.

„Mit der Aktion möchten wir Jugendliche, Eltern und Unternehmen gleichermaßen ansprechen“, erklärt Elmar te Neues, Vizepräsident der IHK Mittlerer Niederrhein. „Die duale Ausbildung hat in Deutschland eine lange Tradition und ist international anerkannt. Sie ebnet den Weg für interessante Berufe und Karrieren.“ Leider stehe das Ausbildungssystem aber angesichts zurückgehender Schülerabgangszahlen und dem steigenden Interesse an einem Studium am Scheideweg. „Das ist aus Sicht der Unternehmen ein Dilemma“, sagt der IHK-Vizepräsident. Schließlich helfe die duale Ausbildung den Betrieben dabei, ihren Fachkräftebedarf zu sichern. 

„Wir hoffen, dass wir bei jungen Menschen, die noch nicht so recht wissen, wohin der Weg nach dem Schulabschluss führen soll, das Interesse wecken, sich mit dem Thema Ausbildung zu beschäftigen“, sagt Petra Pigerl-Radtke, Geschäftsführerin Aus- und Weiterbildung bei der IHK Mittlerer Niederrhein. Dafür lohne sich ein Blick auf die Kampagnenseite (www.weltklasse-aus-NRW.de), wo die Geschichten der vier Azubis erzählt werden. Ergänzt wird die landesweite Kampagne in den kommenden Monaten durch Aktivitäten in den sozialen Medien.  

„Darüber hinaus bietet die IHK Mittlerer Niederrhein zahlreiche Hilfestellungen an“, sagt die Geschäftsführerin. So beteiligt sie sich zum Beispiel an der Berufsorientierung Check In Berufswelt und an der landesweiten Initiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“, mit der der Übergang von der Schule in den Beruf unterstützt wird. „Zudem organisieren wir zum Beispiel Speed-Datings mit potenziellen Arbeitgebern und präsentieren freie Ausbildungsplätze in der Lehrstellenbörse.“ 

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