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Sidney Lewandowski fordert ausreichende Information der Bürgerschaft über das geplante Sicherungsbauwerk (Foto: prvat)

Kamp-Lintfort. Die Linke Fraktion in Kamp-Lintfort sieht die Pläne der RAG zum Sicherungsbauwerk sehr kritisch. Weiterhin wird befürchtet, dass die LAGA in Gefahr ist. Schon vor der Sondersitzung des Rates am 30.08.16 steht für die Linksfraktion fest, dass sie ein Sicherungsbauwerk ablehnt. Auch wenn die Stadt und SPD dafür plädieren, dieses Bauwerk so klein wie nur möglich zu halten, ist auch das für die Linke nicht tragbar. 

„In verschiedenen Drucksachen der Stadt wird eine Gefährdung des Menschen und des Grundwassers ausgeschlossen. Das Beispiel Eyller Berg zeigt aber deutlich, dass man sich zu 100 Prozent nie sicher sein kann. Deshalb lehnen wir als Fraktion ein Sicherungsbauwerk so strikt ab”, so Sidney Lewandowski, der Fraktionsvorsitzende.

Dazu komme nach Ansicht der Linken, dass das Bauwerk sehr zentral gelegen ist und somit die Umgebung dominieren und überladen wirken wird. Die Gestaltungsmöglichkeiten seien sehr eingeschränkt. Als einen der Punkte, warum ein Sicherungsbauwerk nicht in Frage kommt ist der, dass der Standort nach 2020 für Wohnen und Gewerbe unattraktiv sein wird. Die Linke sieht weiterhin eine Gefährdung der Landesgartenschau. Fälschlicher Weise behaupten die Stadt und die Stadtspitze genau das Gegenteil, meint die Linke Fraktion.

Die Linksfraktion wundert es nicht, dass dieses Thema jetzt hochkocht, denn schon vor zwei Jahren hat die Fraktion auf das große Problem der Altlasten hingewiesen. Dieser Einwand wurde von der SPD als jugendlicher Leichtsinn abgestempelt und von der Stadtspitze nicht ernst genommen. „Ich hoffe, dass einige Fragen nun geklärt werden können, denn die Bevölkerung muss ausreichend informiert werden. Dazu freut es mich sehr, dass die CDU ihren zurückgenommenen Antrag wieder auspackt und diesen wieder stellt. Wir als Linksfraktion werden der Resolution zustimmen”, teilt Lewandowski abschließend mit.

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