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Oberhausen. Als Halswirbelsäule (HWS) werden die sieben Wirbel zwischen dem Kopf und der Brustwirbelsäule bezeichnet, sie ist der beweglichste Abschnitt unseres Rückgrats. Diese Flexibilität macht die HWS aber auch anfällig für Verletzungen, so ist zum Beispiel das sogenannte Halswirbelsäulen-Schleudertrauma bei Verkehrsunfällen recht häufig.

Darüber hinaus kommen etwa 10 Prozent der Bandscheibenvorfälle im Bereich der HWS vor. Starke Schmerzen im Nacken, die bis in den Kopf oder die Arme ausstrahlen, Sehstörungen, Ohrgeräusche und Schwindel sind häufige Symptome. Auch eine Spinalkanalstenose, also eine Verengung des Kanals, in dem das Rückenmark und die Nervenfasern verlaufen, kann die HWS betreffen. Sie äußert sich oft durch eine zunehmende Ungeschicklichkeit der Hände, was den Alltag der Betroffenen stark beeinträchtigen kann.

Wie man die Erkrankungen der Halswirbelsäule erkennt und behandelt – von konservativ bis operativ – darüber spricht am Donnerstag, 17. November 2016 um 17:30 Uhr Nadir-Tat Gharevi, Oberarzt der Klinik für Wirbelsäulenchirurgie an der HELIOS St. Elisabeth Klinik. Im Anschluss steht der Experte für weitere Fragen zur Verfügung. Die Veranstaltung findet statt in der Cafeteria im Erdgeschoss der Klinik, Josefstraße 3, und ist kostenlos, eine Anmeldung nicht erforderlich. Weitere Informationen unter 0208-8508 4102.

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