Sportler des OTV Endurance bei der legendären ASV-Winterlaufserie (Foto: privat)
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Oberhausen. Was für ein Wochenende! Bei frühlingshaften Temperaturen wurde in Duisburg der letzte Lauf der legendären ASV-Winterlaufserie veranstaltet. Es ist die größte Veranstaltung ihrer Art in Deutschland. Spitzenathleten aus der deutschen Laufszene gehen dort jedes Jahr mit vielen tausend Amateuren an den Start. In diesem Jahr waren es über 2500 Aktive die in der kleinen oder der großen Winterlaufserie an den Start gingen. Dazu kamen all jene Läufer, die sich einzelne Läufe aus den Serien aussuchten, man kam aber nur in die Serienwertung, wenn alle 3 Läufe absolviert wurden. Die Sportler des OTV Endurance Teams taten Beides. 6 Aktive liefen die komplette Serie, während sich 6 weitere Endurancer nur bestimmte Läufe aus dem Angebot herauspickten.

Für die Serienwertung der kleinen Serie müssen 3 Läufe über 5km, 7,5km und 10 km gefinished werden. Die Einzelergebnisse werden addiert. Die Summe bestimmt dann die Platzierung .  Isabella Gurr, Silke Kleinke und Wilhelm Schwickrath errangen dabei in ihren Altersklassen ansprechende Resultate.

Bei der großen Serie gelten die gleichen Regeln wie bei der Kleinen. Es ändern sich nur die Distanzen, mit 10km, 15km und einem Halbmarathon. Hier gelangten Benedikt Bartel, Sabine Dietrich und Arne Seidel in die Serienwertung.

Christian Kordel, Sven Dannenberg, Janet Federl, Detlef Blässe, Dr. Marius Janas und Miriam Seidel testeten ihre aktuelle Form in Einzelwettkämpfen.

Sven Dannenberg erreichte beim Halbmarathon mit 1:37:30 eine neue persönliche Bestzeit und auch Detlef Blässe konnte mit einer Zeit von 20:06 beim 5km-Lauf überzeugen.

Das nächste läuferische Highlight des Jahres fand für das Endurance Team am folgenden Sonntag statt. Bei einem Wahnsinnswetter fuhr ein Bus mit Endurancesportlern zu einer Wahnsinnsveranstaltung nach Venlo. Dort, in der Stadt an der Maas, wird schon seit Jahren, der Venloop veranstaltet. Es ist ein Festival für Wanderer, Walker, Läufer aber auch für Rollstuhlfahrer die versuchen, ihr Handicap “sportlich” zu verarbeiten. Vom vergangenen Mittwoch bis zum Sonntag stand die Stadt Kopf. Höhepunkt und  Schlusspunkt der Veranstaltung waren die Laufwettbewerbe am Sonntag. Es ging los mit Bambiniläufen und Jugendläufen, gefolgt vom 5km-Lauf, dem 10 km-Lauf und dem Halbmarathon. Allein beim 10km-Lauf und dem Halbmarathon gingen über 15000 Läufer an den Start.

Die Starts erfolgten aufgrund des Andrangs der Aktiven in Wellen, aber nachdem die Teilnehmer alle auf der Strecke waren, erlebten die einen Lauf, der seinesgleichen zumindest hier in der Region sucht.

Die Einen beschrieben ihn als eine Party vom ersten Kilometer bis zum Zieleinlauf, die Anderen hatten nur das Wort “Wahnsinn” um zu beschreiben, was sie auf der Strecke erlebten. Dicht gedrängte, jubelnde Menschenmassen in der Stadt und den Außenbezirken, geschmückte Straßen und auf der gesamten Strecke Musik. Es war manchmal fast zu viel. Auch den diesjährigen Höhepunkt des Venloop´s werden Teilnehmer  und Zuschauer so schnell nicht vergessen.

In diesem sportlichen Hexenkessel zeigte das Endurance Team mit 25 Aktiven seine gesamte sportliche Bandbreite.

Fred Torke nahm den Lauf als Vorbereitung für den Wiener Marathon und finishte mit 1:22:32h, kurz darauf, nach 1:28:28h erreichte Matthias Rörtgen das Ziel. Ullrich Hinzelmann benötigte 1:34:13h, Christian Fastner 1:37:01h und Simon Blässe war nach 1:38:45h im Ziel. Im Ziel waren auch nach 1:43:11h Henning Thimm, Olivier Zimmer nach 1:43:20h, Ralf Schaffeld nach 1:44:28h, Martin Jungblut nach 1:45:19h, Stephan Kordel nach 1:46:08 und Werner Marx nach 1:48:29h.

Einen besonderen Leckerbissen gönnte sich Sven Dannenberg. Nach seiner, am Vortag erzielten neuen persönlichen Bestzeit im Halbmarathon (1:37:30h) lief er in Venlo nach 1:51:02h durch den Zielbogen, gleichauf mit Talitha Lange, ebenfalls 1:51:02h.

Auch Wolfram Neumann, Wilhelm Schwickrath, Andrea und Ansgar Berg, Andrea und Salvatore Russo, Peter Köhler, Gabrielle Schreiber, Peter Borin und Christian Kordel finishten diesen außergewöhnlichen HM. Und Lena Wiewell testete erfolgreich die 10 km Distanz.

Was für ein Wochenende!

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